Android: Laut FireEye-Studie zahlreiche Apps angreifbar - DER SPIEGEL
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Smartphone-Sicherheit Jede dritte beliebte Android-App ist angreifbar

Ein Sicherheitsunternehmen hat sieben Millionen Apps auf Sicherheitslücken hin untersucht. Das Ergebnis: Ein Drittel der Android-Anwendungen ist angreifbar, weitaus weniger Risiken fanden sich bei iOS-Apps.
Googles Play Store: Einige Android-Apps haben Sicherheitsrisiken
Googles Play Store: Einige Android-Apps haben Sicherheitsrisiken

Googles Play Store: Einige Android-Apps haben Sicherheitsrisiken

Foto: AP / Google
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Wer ein Smartphone nutzt, muss mit Angriffen aufgrund von schlampig oder mutwillig schlecht programmierter Software rechnen. Das geht aus einer Bericht des amerikanischen IT-Sicherheitsunternehmens FireEye  hervor. FireEye hat von Januar bis Oktober 2014 etwa sieben Millionen Apps für iOS und Android getestet, die jeweils mehr als 50.000-mal heruntergeladen wurden. Dabei erwies sich eine große Prozentzahl als angreifbar.

Etwa 31 Prozent der getesteten Android-Anwendungen könnten laut FireEye für gängige Angriffe genutzt werden. Rund 5,6 Prozent boten sogar Zugriff auf sensible Inhalte wie Gesprächsverläufe, Finanzdaten oder Informationen zum Kaufverhalten. Namen betroffener Programme nennt FireEye nicht.

Das Betriebssystem iOS erwies sich beim Test als vergleichsweise sicher: Nur vier Prozent aller entdeckten Bedrohungen betrafen iOS, volle 96 Prozent zielten auf Android-Anwendungen ab.

Teilweise würden Android-Apps gezielt dafür entworfen, Bankdaten zu stehlen, schreibt FireEye. Die Firma warnt auch vor Angriffen auf Unternehmen mittels gefälschter und unsicherer Apps.

Die betroffenen Apps haben die Sicherheitstests von Google Play oder iTunes bestanden, heißt es weiter. Einige würden aber auf unsichere oder schädliche Ad Libraries zugreifen, um Werbebannner einzublenden. So könnte beispielsweise die Ad Library von Burstly, das kürzlich von Apple gekauft  wurde, ausführliche Nutzerprofile erstellen. Ein berühmter Kunde von Burstly sei der "Angry Birds"-Entwickler Rovio.

Konkrete Tipps für besorgte Smartphone-Nutzer finden sich nicht im Bericht - dafür ein Hinweis auf die kostenpflichtigen Produkte von FireEye. Im Februar hatte schon die IT-Sicherheitsfirma Avast im Februar nicht ganz uneigennützig auf gefährliche Android-Anwendungen hingewiesen. Wie sich Nutzer schützen können, erfahren Sie hier.

mei/dpa