Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht
Download-Tipps
Das sind die zehn spannendsten Apps des Januar
FaceApp zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht, "Chazz" ist ein Schachspiel für Ungeduldige - und Amp Me verbindet Smartphones zu einem Soundsystem. Zehn aktuelle App-Empfehlungen.
10 BilderDownload-Tipps: Das sind die zehn spannendsten Apps im Januar
1 / 10
Amp Me: Gemeinsam Musik hören
Mit Amp Me lässt sich Musik synchron über mehrere Smartphones, Tablets und Bluetooth-Lautsprecher abspielen. Schon zwei Smartphones reichen, um kinderleicht ein Soundsystem zu basteln.
Als Erstes muss ein Nutzer einen Musiktitel über die App starten, wahlweise aus YouTube, Soundcloud oder dem Gerätespeicher. Per Bluetooth lassen sich andere Geräte dazuschalten, schon tönt die Musik aus allen Lautsprechern. Eine ausführlichere Vorstellung der App finden Sie hier .
Gratis von Amp Me Inc., ohne In-App-Käufe: iOS , Android
Foto: SPIEGEL ONLINE
2 / 10
"A Normal Lost Phone": Was ist mit Sam passiert?
Es gehört sich nicht, die E-Mails von Fremden zu lesen. Bei "A Normal Lost Phone" muss der Spieler aber genau das tun. Wer das Spiel öffnet, sieht den simulierten Homescreen eines fremden Smartphones.
Der Besitzer des Geräts heißt Sam, das wird schnell klar, und Sam steckt in Schwierigkeiten. Der Spieler scrollt sich durch seine Nachrichten und versucht, Sams Passwörter zu knacken. Mit der Zeit entfaltet sich eine Geschichte über Liebe und sexuelle Selbstbestimmung.
Wer "A Normal Lost Phone" mag, kann auch mal das ähnliche Spiel "Sara Is Missing" ausprobieren.
Die beliebte Sprachlern-App "Duolingo" hat eine neue Funktion bekommen: Nutzer können sich jetzt auch in Lerngruppen austauschen und ihre Fortschritte vergleichen. Die Gruppen heißen "Clubs" und können bis zu 16 Mitglieder umfassen. Jeder Nutzer kann einen "Club" gründen und seine Kontakte einladen. "Duolingo" bietet Training für Englisch, Französisch und Spanisch. Eine größere Auswahl an Sprachen hat beispielsweise die Lern-App "Babbel" .
Gratis von Duolingo Inc., mit optionalen In-App-Käufen: iOS , Android
Foto: Duolingo Inc.
4 / 10
"Chazz": Schach für Ungeduldige
Grübeln gehört zu einer guten Schachpartie. In der Schach-App "Chazz" ist das aber kaum möglich. Hier muss der Spieler nämlich so schnell wie möglich reagieren, sonst wird er vom Computer einfach plattgemacht.
Bei "Chazz" dürfen die Spieler jederzeit ihre Figuren bewegen. Sie müssen nicht warten, bis der andere seinen Zug gemacht hat. Das Ergebnis sind absurd schnelle Partien, die auch Schachmuffel unterhalten können.
Wer "Chazz" mag, wird auch die unorthodoxe iOS-App "Really Bad Chess" gern spielen.
Gratis von QuickByte Games, optionale In-App-Käufe: iOS
Foto: QuickByte Games
5 / 10
"Toontastic": Eigene Trickfilme basteln
Mit Toontastic lassen sich kurze Trickfilme erstellen. Die App ist für Kinder gedacht und deshalb besonders simpel zu bedienen. Nutzer wählen ein Setting, beispielsweise eine Unterwasserwelt, und ein paar Figuren, etwa einen Affen und eine Taucherin. Während der Aufnahme können Nutzer dann die Figuren per Fingertipp umherspazieren lassen und einen Text ins Mikro sprechen. Zusammengeschnitten werden die Szenen automatisch. Kurze Info-Videos erklären kindgerecht, aber auf Englisch, wie man einen Spannungsbogen entwirft. "Toontastic" gibt sich spürbar Mühe, aus den jungen Nutzern Kreativität zu kitzeln - trotz der begrenzten Funktionen.
Wer die Aktivität seines Smartphones genau überwachen will, wird System Panel 2 mögen. Die Android-App bietet Statistiken über beispielsweise den Batteriestatus, aktive Anwendungen und die Displaynutzung. Außerdem lassen sich die Berechtigungen installierter Apps durchforsten.
System Panel 2 finanziert sich über Werbebanner, die sich durch einen einmaligen In-App-Kauf von 2,29 Euro entfernen lassen. Die Entwickler bitten die Nutzer um Feedback, weil die App noch neu ist. Die Vorgänger-App System Panel soll bald eingestellt werden.
Gratis mit Premium-Option (2,29 Euro) von NextApp Inc.: Android
Foto: NextApp
7 / 10
DuoBook: Englische Klassiker lesen und lauschen
DuoBook ist eine Mischung aus E-Book-Reader und Hörbuch-App. Wer beim Lesen müde Auge bekommt, kann mit nur einem Fingertipp in den Hörbuchmodus wechseln und sich den Rest der Geschichte vorlesen lassen. Die Stimmen der Vorleser klingen professionell und angenehm.
Noch sind alle Inhalte auf DuoBook kostenlos. Dafür ist die Auswahl stark begrenzt: Derzeit sind nur eine Handvoll englischsprachiger Klassiker verfügbar, darunter Charles Dickens "A Tale of Two Cities", Janes Austens "Pride and Prejudice" sowie Geschichten über Sherlock Holmes. Die Bibliothek soll bald erweitert werden, wie die Entwickler auf ihrer Website schreiben.
Gratis, ohne In-App-Käufe, von Findaway World, LLC: iOS
Foto: Findaway World, LLC
8 / 10
"Hot Wheels: Race Off": Bockige Autos
Wer früher gern mit Spielzeugautos auf dem Teppich saß, könnte bei "Race Off" nostalgisch werden. Der Spieler steuert Autos der Spielzeugmarke "Hot Wheels" über eine orangefarbene Rennbahn im Plastik-Look.
Die Autos verhalten sich ziemlich bockig: Mal stellen sie sich auf die Hinterräder oder machen eine Rolle vorwärts, mal explodieren sie einfach. Um zu gewinnen, muss der Spieler geschickt mit Gas und Bremse umgehen und Power-ups sammeln. Im Multiplayermodus können Spieler live gegeneinander antreten.
Gratis von Hutch Games, mit optionalen In-App-Käufen: iOS , Android
Foto: Hutch Games
9 / 10
Novi Bot: Nachrichten im Chatformat
Der Novi Bot ist ein Chatbot, der über aktuelle Schlagzeilen plaudert. Nutzer können ihn im Facebook Messenger wie einen normalen Kontakt anschreiben. Auf Wunsch schickt der Bot von selbst Chatnachrichten, wenn es etwas Neues gibt.
Entwickelt wurde der Novi Bot von Funk, dem jungen Ableger von ARD und ZDF. Er erinnert stark an die im vergangenen Jahr erschienene App Resi .
Vergleicht man beide Bots, hat Resi die Nase vorn. Die Nachrichten sind etwas lockerer formuliert, außerdem lassen sich dort bestimmte Themen abonnieren. Aktuell ist Resi aber nur für iOS verfügbar.
Mit FaceApp erreichen Gesichtsfilter ein neues Level. Mithilfe von künstlicher Intelligenz kann FaceApp fotografierte Gesichter zum Lächeln bringen, altern lassen und ihnen einen typisch weiblichen oder typisch männlichen Look verpassen.
Kuriose Gesichtsfilter gibt es zwar schon länger, beispielsweise bei Snapchat, MSQRD , Meitu oder Aging Booth . Die Effekte werden aber immer besser. Wie gut Software ein Lächeln auf ein mürrisches Gesicht bringen kann, hat im vergangenen Jahr zum Beispiel der Twitter-Bot Smilevector bewiesen.
Bei FaceApp werden die Fotos auf Servern bearbeitet, ohne Internetverbindung funktioniert die App nicht. Man sollte sich überlegen, welche Bilder man hochlädt. Einen App-Test lesen Sie hier.
Gratis von Wireless Lab OOO, ohne In-App-Käufe: iOS
10 BilderSoftware fürs Smartphone: Die besten Apps des Jahres
1 / 10
1.Prisma: Mal mich wie Roy Lichtenstein
Im Sommer erschien mit Prisma die erste App, die Fotos sekundenschnell in Kunst verwandeln kann. Mithilfe künstlicher Intelligenz verpasst sie Schnappschüssen den Stil von Künstlern wie Piet Mondrian, Roy Liechtenstein oder Edvard Munch. Kurz darauf folgte Artisto mit Kunstfiltern für Video-Clips. Beide Apps bearbeiten die Aufnahmen online, das zerrt am Datenvolumen. Wer nicht auf fremde Server vertrauen will, sollte die später erschienene App Magic Video ausprobieren, die Dateien lokal auf dem Smartphone bearbeitet.
Gratis von Prisma Labs, ohne In-App-Käufe: iOS , Android
Foto: Prisma labs, inc.
2 / 10
2. Guggy: Gifs für alle Fälle
Guggy erleichtert die Suche nach passendem Gifs. Man muss nur einen beliebigen Spruch in die App schreiben - zum Beispiel Guten Rutsch!. Schon sucht Guggy eine passende Animation, packt den Spruch darauf und zeigt das Ganze als animiertes Gif im Chatfenster.
Wer nicht gern durch Gif-Bibliotheken wie Giphy scrollen mag, kann sich also einfach von Guggys Kreationen überraschen lassen. Die App gibt es unter anderem als Bot für Facebook Messenger, Telegram und Slack sowie als Android-Tastatur und Erweiterung für iMessage.
Googles intelligenter Messenger Allo will zunächst, dass der Nutzer ihm viele Daten anvertraut: Kontakte, Nachrichten, GPS-Daten, Fotos und vieles mehr. Im Gegenzug kann Allo auf Sprach- und Textbefehle reagieren, schlägt im Gespräch fertig formulierte Antworten vor, plant Termine und Reiserouten und sucht Restaurants in der Nähe. Allo versucht damit möglichst viele Zusatz-Apps überflüssig zu machen - und führt vor, was eine App leisten kann, wenn man sie mit vielen Daten und künstlicher Intelligenz ausrüstet. Der große Durchbruch ist Allo bisher trotzdem nicht gelungen.
Gratis von Google Inc., ohne In-App-Käufe: iOS , Android
4 / 10
4. Resi: Dieser Bot erzählt, was wichtig ist
"Schön, dass du da bist", schreibt Resi, wenn der Nutzer die App öffnet. Resi ist ein Chatbot, das App-Fenster erinnert an den Facebook Messenger. Resi plaudert über aktuelle Nachrichten, spart nicht an Emojis und animierten Gifs. Mit vorformulierten Antworten kann der Nutzer Resi bitten, das Thema zu wechseln oder zu vertiefen. Die Nachrichten, über die Resi spricht, werden täglich von einer Redaktion ausgewählt und orientieren sich an den wichtigsten Schlagzeilen. Bunte Meldungen sind aber auch dabei. Aktuell gibt es Resi nur für iOS, eine Android-Version soll folgen.
Photomath ist ein Taschenrechner für gehobene Ansprüche. Unter anderem beherrscht die App die Grundrechenarten. Beeindrucken kann sie aber mit linearen Gleichungen, Ableitungen und Logarithmen. Die komplizierten Aufgaben muss der Nutzer nicht mal eintippen. Stattdessen kann man sie einfach aufschreiben und fotografieren. Die App scannt die Handschrift und liefert sofort das Ergebnis.
Wer also wissen will, wie etwa der Wert von x lautet, wenn "2x - 4= 4x - 88", muss das Ganze nur fotografieren. Schon spuckt Photomath das Ergebnis aus: 42. Auch die Rechenschritte kann Photomath anzeigen.
Gratis von Photomath, Inc., mit optionalen In-App-Käufen: iOS , Android
Foto: Photomath, Inc.
6 / 10
6. Cardboard Camera: So kann jeder VR-Fotos machen
Mit der Virtual-Reality-App Cardboard Camera lassen sich 360-Grad-Aufnahmen erstellen. Dazu muss man sich mit dem Smartphone in der Hand um die eigene Achse drehen. Die App zeichnet dabei auch Geräusche auf.
Wer sich das Ergebnis mit einer VR-Brille anschaut, fühlt sich, als stünde er mitten im Bild. Leider zeichnet Cardboard Camera Boden und Himmel nicht auf. In den VR-Fotos kann man sich also nur um sich selbst drehen, nicht aber den Blick nach oben und unten wenden.
Gratis von Google, Inc., ohne In-App-Käufe: iOS , Android
Foto: Google
7 / 10
7. Photoshop Fix: Retuschieren für unterwegs
Photoshop ist viel zu kompliziert für einen kleinen Smartphone-Bildschirm. Deshalb hat Adobe die Bildbearbeitungs-Software abgespeckt und einige Photoshop-Funktionen in mehrere kleine Apps gepackt.
Mit Photoshop Fix lassen sich Fotos auf aufhellen, glätten und retuschieren. Photoshop Express liefert Filter und automatische Korrekturen, Photoshop Sketch ist für Zeichnungen da und Photoshop Mix hilft beim Kombinieren von Bildern.
Im Gegensatz zu Photoshop sind die Apps gratis. Voraussetzung ist aber eine kostenlose Registrierung bei Adobe. Die bearbeiteten Bilder lassen sich auf Wunsch in der Adobe-Cloud speichern.
Gratis von Adobe, ohne In-App-Käufe, Registrierung erforderlich: iOS , Android
Foto: Adobe
8 / 10
8. Real Talk: So nett können Fremde sein
Auf Real Talk tauschen Nutzer kurze Videonachrichen mit zufällig ausgewählten Fremden aus. Das Besondere: Die Clips sind immer verpixelt. Damit bleiben die Nutzer anonym und bekommen trotzdem einen Eindruck vom anderen.
Wer reihenweise Leute belästigen will, kommt aber nicht weit. Die tägliche Zahl an Gesprächen ist begrenzt. Wer auf seine Anfragen keine Antworten erhält, kann nicht weiter machen: Schlechte Bedingungen für Cybermobber. Damit löst die App ein Problem, unter dem ähnliche Angebote wie Chatroulette gelitten haben . Das Fazit nach ein paar Wochen Real Talk: jede Menge Smalltalks mit Leuten aus den USA, Indien, Iran, Marokko und Deutschland.
Gratis, ohne In-App-Käufe, von Successful Business Co.: iOS
Foto: Successful Business Co.
9 / 10
9. Tinycards: Nie aufhören, zu Lernen
Tinycards ist die ideale App, um zwischendurch sein Allgemeinwissen zu trainieren. Sie stammt von den Entwicklern der Sprachlern-Software Duolingo . Mit virtuellen Karteikarten üben Nutzer beispielsweise die Namen von Staatsoberhäuptern und Hauptstädten oder lernen die Fachbegriffe für Sternbilder und Knochen. Es gibt auch Einführungen in Gebärdensprache und Hieroglyphen.
Damit die Informationen besser im Kopf bleiben, werden die Fragen mehrfach wiederholt und abgewandelt. Deutsche Nutzer müssen noch eine weitere Herausforderung meistern: Die App gibt es nur auf Englisch. Wer Tinycards auf Android nutzen will, kann sich online auf einer Warteliste eintragen.
Was für eine Schokolade wollte der Mitbewohner noch mal haben? Solche Fragen sind mit Bring! hinfällig. In der App legen Nutzer gemeinsame Einkaufslisten an, die jeder auf dem Smartphone abrufen kann. Auf Wunsch lassen sich zu den Produkten auch Fotos hinterlegen. Wer einkaufen geht, kann den anderen Nutzern per Push-Nachricht fragen, ob er ihnen sonst noch etwas mitbringen soll.
Gratis, ohne In-App-Käufe, von Bring! Labs AG: iOS (inkl. Apple-Watch), Android
10 BilderSoftware fürs Smartphone: Die besten Spiele-Apps des Jahres
1 / 10
1. "Dan The Man": Ein Held boxt sich durch
"Dan The Man" ist einer der besten Plattformer des Jahres. Der Nutzer boxt und kickt sich als Spiele-Held "Dan" durch eine Pixel-Welt mit bösen Rittern und Ninjas. Blut fließt dabei nicht, schließlich ist die App ab 12 Jahren freigegeben.
Die Steuerung ist kinderleicht, die verschiedenen Spielmodi versprechen stundenlange Retro-Unterhaltung. Auf In-App-Käufe lässt sich problemlos verzichten. Wer den Story-Modus durchgespielt hat, kann sich im Endlos-Modus mit unermüdlichen Gegnern messen.
Gratis von Halfbrick Studios, optionale In-App-Käufe: iOS , Android
Foto: Halfbrick Studios
2 / 10
2. "Slither.io": Dieses Spiel will Sie umschlingen
Wer den Multiplayer-Hit "Agar.io" mochte, wird sich auch von "Slither.io" fesseln lassen. Bei "Agar.io" saust der Nutzer als gefräßige Zelle über das Spielfeld und muss seine Mitspieler verschlingen. Bei "Slither.io" schlüpft er in die Rolle einer hungrigen Schlange, die ihre Gegner einkreist und verspeist.
Wer nur ein paar Minuten Ablenkung sucht, sollte "Slither.io" lieber nicht starten: Das Spiel ist ein Zeitkiller. Nach jeder verlorenen Runde wächst der Ehrgeiz, sich beim nächsten Mal besser zu schlagen.
Zwei weitere aufregende Abwandlungen des Spielprinzips bieten die Multiplayer-Apps "Diep.io" und "Paper.io" .
Um "Pokémon Go" gab es 2016 einen regelrechten Hype. Über keine andere App gab es so viele verrückte Nachrichtenmeldungen . Wie im Gameboy-Spiel der Neunziger müssen Nutzer bei "Pokémon Go" so viele Pokémon wie möglich fangen. Dieses Mal verstecken sich die Monster aber nicht in der 8-Bit-Welt eines olivgrünen Gameboy-Bildschirms, sondern hüpfen dank GPS-Lokalisierung und Augmented Reality durch Parks und Fußgängerzonen.
Wer beim Spiel erfolgreich sein will, muss Kilometer zurücklegen. In Arena-Kämpfen können Spieler dann ihre Pokémon gegeneinander antreten lassen. Was Eltern über das Handyspiel wissen sollten, lesen Sie hier .
Gratis von Nintendo, mit optionalen In-App-Käufen: iOS , Android
Foto: Sophia Kembowski/ dpa
4 / 10
4. "Brain It On The Truck": Erst rätseln, dann Gas geben
"Dein Grips ist der wichtigste Schlüssel in diesem Spiel", schreiben die Entwickler über eine der schönsten Rätsel-Apps des Jahres. Der Spieler steuert einen Lastwagen mit einem grünen Paket auf der Ladefläche. Dieses Paket soll an eine bestimmte Stelle des Bildschirms gelangen. Dafür muss der Spieler mit dem Finger Rampen, Haken und Fantasie-Objekte in die Spielewelt malen und den Lastwagen geschickt bugsieren.
Dutzende Levels versprechen viele Stunden Rätselspaß. Wer alles durchgespielt hat, kann sich auch mal "Brain Dots" und "Brain It On! - Physic Puzzles" anschauen.
Gratis von WoogGames, mit optionalen In-App-Käufen: iOS , Android
Foto: WoogGames
5 / 10
5. "Badland 2": Ein Wollknäuel fliegt im Walde
Das knuffige Wesen aus der Spiele-App "Badland 2" hat eine geringe Lebenserwartung: Mal wird es zwischen Zahnrädern zermalmt, mal bleibt es an einer schleimigen Giftpflanze kleben. Zum Glück hat es genügend Artgenossen, die der Spieler durch den Wald lotsen kann.
Die Fortsetzung der preisgekrönten Spiele-App überzeugt durch noch mehr knifflige Levels und einen hörspielreifen Soundtrack. Der Spieler fühlt sich von quakenden Fröschen umgeben und verzieht das Gesicht, wenn aus ein paar alten Rohren plötzlich ein dunkler Schwall Öl gluckert.
Wer "Badland" im Multiplayer-Modus ausprobieren möchte, sollte auch den ersten Teil ausprobieren .
Von Frogmind: Android (Gratis mit In-App-Käufen), iOS (3,99 Euro)
Foto: Frogmind
6 / 10
6. "That Dragon, Cancer": Die Geschichte vom kranken Joel
Als Joel an Krebs erkrankt, ist er noch nicht mal alt genug für den Kindergarten. In "That Dragon, Cancer" begleitet der Spieler den Kleinen zum Arzt und lauscht den besorgen Gesprächen der Eltern. Auch an Joels wirren Kinderträumen kann der Spieler teilhaben. Mit "That Dragon, Cancer" haben die Entwickler Amy und Ryan Green ihrem verstorbenen Sohn ein Denkmal gesetzt. Das Spiel beweist, wie erzählerisch und einfühlsam Computerspiele sein können.
Von Numinous Games, ohne In-App-Käufe: iOS (4,99 Euro), Windows/ Mac (9,99 Euro)
Foto: Numinous Games
7 / 10
7. "Sara is Missing": Krimi auf einem fremden Smartphone
Wie wäre es wohl, das Smartphone einer vermissten Person zu finden? Genau das erlebt der Spieler bei "Sara is Missing". Wer die App öffnet, sieht den simulierten Homescreen der vermissten Sara: Mit Fotogalerie, E-Mail-Konto und Messenger-App. Zusammen mit der intelligenten Sprach-Assistentin "Iris" begibt sich der Spieler auf eine digitale Spurensuche. Wer dem Spieler über die Schulter schaut könnte meinen, er wischt tatsächlich über ein fremdes Smartphone. Aber Vorsicht: Nach einigen Minuten wird "Sara is Missing" zum Gruselspiel.
8. "Bully: Anniversary Edition": Hauen ist erlaubt
Vor zehn Jahren ist "Bully" für die Konsole erschienen, zum Jubiläum 2016 haben die Entwickler von "Grand Theft Auto" eine Version fürs Smartphone veröffentlicht. In "Bully" übernimmt der Spieler die Rolle des fünfzehnjährigen Schülers Jimmy. Der schwänzt den Unterricht, verprügelt seine Mitschüler und sammelt Küsschen von den Mitschülerinnen. Ein gutes Vorbild ist er also nicht. Seine tyrannischen Zeitgenossen machen es ihm aber auch nicht leicht.
Der Wechsel von der Joystick-Steuerung an der Konsole zum Touchscreen ist den Entwicklern gelungen. Jimmys Fähigkeiten werden schrittweise eingeführt und erklärt. Allerdings braucht die App mit rund zwei Gigabyte viel Speicherplatz. Im Play Store wird das Spiel ab 16 Jahren empfohlen, im App Store ab 12 Jahren.
Für 6,99 Euro von Rockstar Games, ohne In-App-Käufe: iOS , Android
Foto: Rockstar Games
9 / 10
9. "Super Mario Run": Er rennt jetzt von allein
Nicht nur Pokémon haben in diesem Jahr den Sprung in die Smartphone-Ära geschafft. Auch Nintendos Kultfigur "Super Mario" hüpft und rennt jetzt über iPhone-Bildschirme. Im Gegensatz zu den "Mario"-Klassikern dürfen die Spieler ihren Helden in der App aber nicht selbst laufen lassen: Der mobile "Super Mario" rennt von allein, einzig seine Sprünge lassen sich beeinflussen. Dafür sind die grünen Hügel, Prinzessin Peach und der Schildkröten-Bösewicht Bowser farbenfroher denn je.
Wer Lust auf Jump'n'Run-Apps hat, die sich wie die alten "Mario"-Spiele steuern lassen, sollte auch "Bloo Kid 2" oder "Super Phantom Cat" anschauen.
Testversion Gratis von Nintendo (Vollversion 9,99 Euro): iOS
Foto: Nintendo
10 / 10
10. "Samorost 3": Geheimnisse lüften im Zauberwald
Die Spielewelt von "Samorost 3" könnte einem Traum von "Herr der Ringe"-Autor J. R. R. Tolkien entstammen. In der Rolle eines Mannes mit weißer Zipfelmütze streift der Spieler durch Urwälder und Moore. Dabei trifft er Nasenbären, so groß wie Mammuts, und Schildkröten mit goldenem Panzer. Auf seiner Reise muss er versteckte Schalter finden, Rätsel lösen und Geister beschwören. Die Welt des Point-and-Click-Abenteuers ist so zauberhaft schön, sie würde auch in ein gedrucktes Bilderbuch passen.
Von Amanita Design, ohne In-App-Käufe: iOS (4,99 Euro), Windows/ Mac (19,99 Euro)
Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
Sie haben weiteres inhaltliches Feedback oder eine Frage an uns?
Zum Kontaktformular
Mehrfachnutzung erkannt
Die gleichzeitige Nutzung von SPIEGEL+-Inhalten ist auf ein Gerät beschränkt.
Sie können SPIEGEL+ auf diesem Gerät weiterlesen oder sich , um Ihr Abo auf einem anderen Gerät zu nutzen.