Groups: Facebook stellt eigene App für Gruppen vor - DER SPIEGEL
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Groups Facebook startet eigene App für Gruppen

Nach dem Messenger hat Facebook erneut einer Funktion eine eigene App gewidmet. Mit "Groups" sollen sich Gleichgesinnte schneller als bisher am Informationsaustausch in Gruppen beteiligen können.
Facebook-Groups-App: Ab sofort für iOS (l.) und Android verfügbar
Facebook-Groups-App: Ab sofort für iOS (l.) und Android verfügbar

Facebook-Groups-App: Ab sofort für iOS (l.) und Android verfügbar

Foto: Facebook
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Menlo Park - Facebook hat am Dienstagabend eine eigene App für Facebook-Gruppen vorgestellt. Das Unternehmen setzt damit seine Strategie fort, einzelne Funktionen, die in der Facebook-App verfügbar sind, in eigenständige Apps zu verlagern. Zuletzt hatte die Ausgliederung der Chat-Funktionen in eine separate Messenger-App für Kritik einiger Nutzer gesorgt.

Das Netzwerk veröffentlichte die neuen Apps für Facebook-Gruppen  am Dienstagabend in Versionen für Apples Mobil-Betriebssystem iOS sowie für Googles Android. "Diese App wurde für die Menschen entwickelt, die Gruppen häufig und intensiv nutzen", erklärte das Unternehmen.

Die App soll es Facebook-Nutzern leichter machen, Diskussionen innerhalb einer Gruppe zu verfolgen. Zudem soll der Zugriff auf Gruppen vereinfacht werden, in dem sich Symbole für einzelne Gruppen direkt auf dem Hauptbildschirm des Smartphones ablegen lassen. So können sie direkt, ohne Umweg über eine andere App, aufgerufen werden.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennten Anwendungen zu platzieren. Neben der zentralen Facebook-App bietet das Unternehmen eine Reihe weiterer Smartphone-Programme an. Mit Slingshot  können Nutzer einander Fotos schicken. Auch das Foto-Netzwerk Instagram und die Chat-App WhatsApp gehören zum Facebook-Konzern.

Kürzlich lagerte das Netzwerk die Nachrichtenfunktion für Smartphone-Nutzer ganz in die App Messenger aus. Nutzer können seither nicht mehr innerhalb der regulären Facebook-App miteinander chatten. Dieses Vorgehen führte zu einigem Grummeln und schlechten Bewertungen für die App in den Onlineshops von Google und Apple. Facebook-Chef Zuckerberg verteidigte das Vorgehen später: Die Chat-Funktion laufe so für alle Nutzer schneller.

Im Gegensatz zu der Chat-Funktion sollen Gruppen in der zentralen App erhalten bleiben. "Die Gruppen-Funktion wird nicht aus Facebook ausgelagert", erklärte das Unternehmen. Nach Angaben des Konzerns sind derzeit 700 Millionen Menschen in Facebook-Gruppen aktiv.

mak/dpa