Facebooks Messenger erreicht 500 Millionen Nutzer - DER SPIEGEL
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Kurznachrichten Facebooks Messenger hat eine halbe Milliarde Nutzer

Auf dem Markt für SMS-Alternativen ist Facebook spitze: WhatsApp mit seinen 600 Millionen Nutzern gehört dem Konzern bereits, jetzt erreicht auch der hauseigene Messenger-Dienst 500 Millionen Nutzer. Danach sah es vor ein paar Monaten noch nicht aus.
Facebook- und Messenger-Icon: Erfolgreicher Dienst trotz umständlicher Zweit-App
Facebook- und Messenger-Icon: Erfolgreicher Dienst trotz umständlicher Zweit-App

Facebook- und Messenger-Icon: Erfolgreicher Dienst trotz umständlicher Zweit-App

Foto: Jens Büttner/ dpa
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Menlo Park - Facebooks Kurzmitteilungsdienst Messenger zählt nach der Auskoppelung in eine eigenständige App eine halbe Milliarde Nutzer. Die Firma gab den Meilenstein in einem Blog-Eintrag  bekannt.

Noch im Frühjahr hatte der 2011 gestartete Messenger mit rund 200 Millionen nicht einmal halb so viele Nutzer. Im August trennte Facebook die Kurznachrichten-Funktion aus seiner allgemeinen App für Smartphones und Tablets heraus: Wer sie weiter nutzen wollte, musste den Messenger als separate App laden.

Dieser Schritt verärgerte zwar einige Nutzer, manche machten das nur zähneknirschend mit. Im deutschen App Store von Apple hat die Anwendung deshalb kontinuierlich niedrige Bewertungen. Doch offenbar war der Missmut nicht groß genug, als dass sich die treue Facebook-Nutzerschaft von dem Dienst abgewandt hätte - im Gegenteil. Die Nutzerzahl stieg auf eine halbe Milliarde.

Das Online-Netzwerk mit mehr als 1,3 Milliarden Nutzern dominiert damit auch bei Kurzmitteilungen. Facebook übernahm in diesem Jahr den Kurznachrichten-Dienst WhatsApp, der nach jüngsten Angaben mehr als 600 Millionen Nutzer hatte. "WhatsApp ist auf dem Weg, eine Milliarde Leute miteinander zu verbinden", hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Übernahme gesagt. Deshalb sei der Dienst so wertvoll. Der Deal war am Ende wegen des Kursanstiegs der Facebook-Aktie fast 22 Milliarden Dollar schwer, statt der ursprünglich angekündigten 19 Milliarden.

juh/dpa