Gif-Animationen Loopcam dreht Wackelfilme mit dem iPhone
Es blinkt, wackelt und bewegt sich - ganz wie früher: Die iPhone-App Loopcam macht aus mehreren Fotos eine Animation im Gif-Format. Der vor 24 Jahren entwickelte Dateityp war einst das Standardformat für Farbbilder im Web - und war es lange Zeit danach noch für Illustrationen.
Eine Besonderheit: Mehrere Bilder lassen sich in einer Gif-Datei als Sequenz hintereinander speichern. In den vergangenen Jahren sind solche Kurzfilme wieder populär geworden - zwischenzeitlich galten die oft trashig wirkenden Animationen als schlimmes Augengift.
Die zur Einführung kostenlose App Loopcam übernimmt die technische Feinarbeit: Das Programm zeigt ein quadratisches Livebild der Kamera an, per Tap schießt man ein Bild, zwei Bilder, viele Bilder - hat man eine Sequenz so aufgenommen, beendet man die Aufnahme und die App berechnet das Gif-Bild, reduziert zum Beispiel die Farbpalette auf 256 Farben.
Das Ergebnis lässt sich danach - eine Registrierung vorausgesetzt - auf Loopc.am veröffentlichen. Außerdem stehen Twitter, Facebook, Tumblr oder E-Mail als Ausgabekanäle bereit. Loopcam sieht gut aus, funktionierte in unserem Test tadellos und lieferte sofort brauchbare Ergebnisse - das kann man nicht einmal von vielen kostenpflichtigen Apps sagen.