»Lake America« Auch Apple folgt Trumps Umbenennung von Lake Ontario
Streit mit US-Präsident Donald Trump: Neues Lake-Ontario-Schild auf Kanadas Seite – »now and always«
Foto: Carlos Osorio / REUTERSLake Ontario war einmal: Nach Google hat nun auch Apple den See an der Grenze zwischen Kanada und den USA in seiner Karten-App in »Lake America« umbenannt. Der Schritt folgt auf eine umstrittene Verfügung von US-Präsident Donald Trump im Zollstreit mit Kanada.
Die Umbenennung betrifft nur Apple-Nutzer in den USA, während in Kanada weiterhin der Name Lake Ontario angezeigt wird, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Deutschen Nutzern wird die Bezeichnung Ontariosee angezeigt. Eine ähnliche Regelung hatte auch Google für seine populäre Maps-Funktion getroffen, wo der neue Name bereits seit einigen Tagen angezeigt wird – in Deutschland sind bei Google Maps beide Namen zu sehen.
Trump verfügt, Techkonzerne passen sich an
Der Lake Ontario ist einer der sogenannten fünf Großen Seen, von denen vier durch die Grenze zwischen den USA und Kanada geteilt werden. Trump nutzt Umbenennungen in seiner zweiten Amtszeit, um seine Macht zu demonstrieren. In diesem Fall benennt er den See an der Grenze zu Kanada um, weil die Regierung des Landes im Zollstreit mit den Vereinigten Staaten bislang nicht einlenken will.
Bereits im vergangenen Jahr war Google ähnlich wie jetzt vorgegangen, indem US-Nutzern von Google Maps nach einem Vorstoß Trumps die zuvor als Golf von Mexiko bekannte Meeresbucht fortan als »Golf von Amerika« angezeigt wurde. Auch Apple folgte der Umbenennung. Golf von Mexiko war zuvor die seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung. Auch die Bezeichnung Lake Ontario reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück.
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