Datenleck bei Lieferdienst Flink warnt Kunden nach Hackerangriff vor Betrugsversuchen
Liefer-Räder von Flink
Foto: Jens Kalaene / dpaNach einem Hackerangriff auf den Lieferdienst Flink erhalten Kunden und Mitarbeiter nun offenbar Nachrichten mit Geldforderungen. »Wir haben Kenntnis von einem unbefugten Zugriff auf Daten aus einem unserer internen Systeme erhalten und nehmen den Vorfall sehr ernst«, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Man wisse, dass die Kriminellen versuchten, »den Vorfall auszunutzen, indem sie Kunden und Mitarbeiter direkt kontaktieren und zu Zahlungen auffordern«. Man rate dringend davon ab, auf diese Nachrichten zu reagieren oder Zahlungen zu leisten. Zunächst hatte der Rbb berichtet .
Nach Unternehmensangaben hätten die Hacker Zugriff auf personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern erhalten, etwa den Namen, die Lieferadresse, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer. Passwörter, Zahlungsdaten, Bankverbindungen oder Kreditkarteninformationen seien nicht betroffen.
Aktuell bestünden keine weiteren unbefugten Zugriffe auf die Systeme, so das Unternehmen. »Unmittelbar nach Bekanntwerden haben wir den betroffenen Zugang deaktiviert, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und gemeinsam mit externen IT-Forensik- und Cybersicherheitsexperten eine umfassende Untersuchung eingeleitet.«