MacBook Pro und Mac Pro Apple zeigt seine neuen Rechner
Rechner von Apple: Firmenchef Tim Cook zeigt neue MacBook Pros
Foto: AP/dpaSan Francisco - Apple hat am Dienstagabend seine aktuelle Notebook-Palette vorgestellt. Neu sind die MacBook-Pro-Modelle mit hochauflösendem Bildschirm und langer Batterielaufzeit. Außerdem wurde der Desktop-Rechner Mac Pro erneut präsentiert - nun mit einem Verkaufsdatum und einem Einstiegspreis.
MacBook Pro: Nur maßvoll, dafür aber umso effektiver, wurden die MacBook-Pro-Notebooks aufgefrischt. Ihr wichtigstes neues Merkmal sind die neuen Intel-Prozessoren der Haswell-Serie, im großen 15-Zoll-Modell heißt er Crystalwell. Sie bringen zwar nur wenig mehr Leistung als ihre Vorgänger, gehen dafür aber sparsam mit dem Akkustrom um und sollen damit für spürbar längere netzunabhängige Laufzeiten von bis zu neun Stunden sorgen. Drei Kinofilme sollen sich so nacheinander anschauen lassen.
Einstiegspreise der Geräte, die Apple ab sofort verkaufen will: Für das 13-Zoll-Modell 1300 Dollar, für die größere Version 2000 Dollar.
Mac Pro: Nachdem Apples neuen Highend-Rechner bei seiner Premiere auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni nur hinter Glas gezeigt wurde, konnte man ihn nun endlich ohne Trennwand sehen. Der Profi-Computer bricht mit dem üblichen PC-Design und lässt eher an eine Mischung aus Blumenvase und Kühlturm denken. Letzteres ist auch der Gedanke hinter dem Design: Konvektionen sorgt in dem Gehäuse für eine geräuschlose Kühlung.
Technisch steckt im Mac Pro alles, was gut und teuer ist. Neben Intel-Xeon-Server-Prozessoren mit bis zu zwölf Kernen gehören dazu Grafikkarten mit zwölf Gigabyte Grafikspeicher, Flash-Festplatten und die neuen Thunderbolt-2-Anschlüsse. Das in den USA zusammengeschraubte Gerät soll ab Dezember für 3000 Dollar erhältlich sein.
Mavericks: Neben iOS 7 ist Mac OS X 10.9 "Mavericks" das zweite große Betriebssystem-Update, das sich Apple für dieses Jahr vorgenommen hat. Mavericks ist ab sofort verfügbar, steht über den App Store zum Download bereit und ist kostenlos. Es soll auf allen Geräten installiert werden können, die Apple seit 2007 verkauft hat.
In Mac OS X sind jetzt die Lese-Software iBooks und die von iPhone und iPad bekannte Karten-App enthalten. Der Kalender wurde unter anderem um eine Funktion ergänzt, die zu Ereignissen die erwartete Reisezeit hinzufügt. Der Webbrowser Safari wurde ebenfalls überarbeitet und kann jetzt automatisch Links anzeigen, die Personen, mit denen man per Twitter oder Linkedin verbunden ist, gepostet haben. Eine ähnliche Funktion hat Microsoft bereits dem Internet Explorer 11 spendiert.
Der Schlüsselbund von OS X synchronisiert Benutzernamen und Passwörter via iCloud mit allen Apple-Geräten, die man mit seinem Apple-Account verknüpft. Eine 256 Bit starke AES-Verschlüsselung soll die Daten dabei vor dem Zugriff Fremder schützen.
Bei der Arbeit mit dem Dateimanager Finder sollen Reiter helfen, mit denen mehrere Finder-Fenster zusammengelegt werden können, wie man es von Webbrowsern kennt. Außerdem kann man Dateien nun mit beliebigen Schlagworten versehen, die es leichter machen sollen, zusammenhängende Dateien wiederzufinden. Dabei ist es unerheblich, ob diese lokal oder in der iCloud gespeichert sind.