Ausfall: Blackberry-Hersteller droht Sammelklage - DER SPIEGEL
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Ausfall Blackberry-Hersteller droht Sammelklage

Keine E-Mails, kein Internet: Blackberry-Nutzer hatten im Oktober mit tagelangen Ausfällen zu kämpfen - der Hersteller entschuldigte sich wortreich und mit kostenlosen Apps. Einigen Nutzern reicht das nicht.
Rim-Vizechef Mike Lazaridis: Freie Software für Blackberry-Serviceausfall
Rim-Vizechef Mike Lazaridis: Freie Software für Blackberry-Serviceausfall

Rim-Vizechef Mike Lazaridis: Freie Software für Blackberry-Serviceausfall

Foto: Eric Risberg/ AP
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Mit kostenlosen Apps wollen sie sich nicht zufriedengeben: Nach tagelangen Problemen mit ihren Blackberry-Smartphones wollen Nutzer in Kanada und den Vereinigten Staaten die Herstellerfirma Research in Motion (Rim) nun verklagen. Nach einer Panne in einem Rechenzentrum kam es vom 10. bis 14. Oktober zu Ausfällen verschiedener Blackberry-Dienste, darunter dem Messaging-System.

Wie die BBC nun berichtet , hat in Kanada die Kanzlei Consumer Law Group aus Montreal erste juristische Schritte unternommen, um Sammelklagen aufgebrachter Blackberry-Nutzer zu ermöglichen. Eine Klage  wurde in Quebec eingereicht. Ein Sprecher von Rim sagte der " Financial Post ", die Firma habe die Klage noch nicht erhalten. Mit kostenloser Software, die Rim als Entschädigung noch bis Ende des Jahres anbietet, sollen sich die Kunden nicht zufriedengeben müssen.

Sollten die Sammelklagen zugelassen und über das Internet Blackberry-Nutzer mobilisiert werden, könnte es zu einem regelrechten Schneeballeffekt kommen, zitiert die BBC einen Analysten.

ore