Best of Engadget: Schaukelpferd mit Auspuff - DER SPIEGEL
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Best of Engadget Schaukelpferd mit Auspuff

Sie haben noch Schrott in der Garage? Bloß nicht wegwerfen! Schließlich kann man so schöne Sachen daraus basteln - ein Motorrad-Schaukelpferd zum Beispiel. Außerdem im Best of des Tech-Blogs Engadget: Autos um die Ecke denken statt lenken, DJ-Zubehör und 3D-Games für jedermann.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Best of Engadget: Schaukelpferd aus Motorradresten

Foto: Engadget

Lenker, Lampe, Motor, Licht, nur Räder hat diese "Karre" nicht: Zu diesem Motorrad-Schaukelpferd soll Felix Götze von einem Dreijährigen inspiriert worden sein, der gerne am Fenster sitzt und einer Motorradgang beim Aufmotzen und Reparieren ihrer Bikes zuschaut. Besonders cool: Die Einzelsattelaufhängung und die zu Wipp-Kufen umgewidmete Rahmenrohre. Stilecht auch der luftgekühlte Zylinder.

Der Schwerpunkt des Wippgeräts dürfte dank des Motor-Getriebeblocks ziemlich ideal niedrig liegen und auch im Wohnzimmer für eine prächtige Straßenlage sorgen - da kippt so schnell keiner um.

Für den lieben Kleinen hat dieses schicke Teil allerdings ganz schön viele Ecken und Kanten - aber das macht nichts, denn wir würden es sofort in unsere gute Stube stellen. Passt auch viel besser zu großen Nerds als zu kleinen Jungs, denn das bei dem Gewicht viel Action aufkommt, wenn da ein Dreijähriger draufsitzt, ist wohl auszuschließen.

Es ist also wie so oft, wenn es um Gadgets geht: Die Inspiration mag vom Nachwuchs ausgegangen sein, aber gedacht ist es für ältere Semester.

Best of Engadget  bei SPIEGEL ONLINE: Wir präsentieren eine wöchentliche Auswahl von coolen neuen Gadgets und Kuriositäten. Heute im Angebot:

Darkworks TrioViz: Games mühelos in 3D verwandelt

Foto: Engadget

Die Firma Dataworks hat ein Software Development Kit vorgestellt, mit dem sich 2D- in 3D-Spiele umwandeln lassen, ohne dass die Entwickler groß am Code rumschrauben müssten. Xbox 360, Playstation 3 und PC-Titel lassen sich damit völlig ohne 3D-Fernseher umwandeln. Alles, was der Nutzer braucht, ist eine handelsübliche Zwei-Farben-3D-Brille.

Im ersten Test konnte der Effekt zumindest beeindrucken, der kleine Preis ist ein gutes Argument. Für Zuschauer ändert sich nichts, denn die Effekte sind für Brillenlose nicht sicherbar. Im Frühling soll es losgehen mit Updates für bestehende Spiele. Wer nach einer 3D-Spiele-Lösung sucht, die nicht ganz perfekt ist, dafür aber umso billiger, ist hier richtig aufgehoben.

Pioneer CJM-2000: DJ-Mixer mit Multitouch

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Pioneer steht mit beiden Beinen fest im DJ-Business - das vergisst man gerne mal bei tiefer gelegten Golfs mit getönten Scheiben und den entsprechenden Heckscheiben-Stickern. Mit dem CDJ-2000 hat der Hersteller in Sachen CD-Player erst kürzlich einen neuen Standard gesetzt, jetzt soll das auch im Mixer-Segment passieren.

Neben kompletter Kompatibilität zum schon erwähnten neue CD-Mixer, verfügt der DJM-2000 über eine Multitouch-Abteilung, mit der sieben Frequenzen noch besser manipuliert werden können. Außerdem können umfangreiche Effekte in Echtzeit auf dem Display manipuliert und eingesetzt werden.

Zuviel Digitaltechnik? Altertümliche Plattenspieler kann man immer noch anschließen. Und wer darauf besteht, kann den CJM-2000 auch als MIDI Controller nutzen. Im Sommer kommt das Schlachtschiff auf den Markt.

Das Pfund Hirnfernbedienung aus Braunschweig jetzt viel schöner

Foto: Engadget

Über den ersten Helm hatten sich unsere amerikanischen Freunde ja genügend lustig gemacht, aber an der TU Braunschweig hat man alles andere als geschlafen. Die neue Version ihres Brain-Computer-Interfaces, das nebenher auch als tragbares Elektroenzephalogramm dient, sieht nämlich jetzt aus wie ein Kopfhörer - und damit schon viel besser.

Gegenüber einem herkömmlichen EEG fällt vorteilhaft auf, dass man sich nachher das Haarewaschen sparen kann. Die Empfindlichkeit kann sich mit medizinischem Gerät zwar nicht messen, aber das Ding ist ja auch anders gedacht: Inzwischen kann man damit immerhin schon fernsteuerbare Autos durch die Kurve "denken". Am Gewicht von 500 Gramm soll bis zur Marktreife (circa Mitte dieses Jahrzehnts) ebenso noch gearbeitet werden wie an der Empfindlichkeit der Sensoren.

Nicht genug Gadgets? Bei Engadget gibt es mehr! 

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