Neue Gadgets Diese Tastatur verträgt auch eine Tasse Kaffee
Logitech Bluetooth-Tastatur Keys-to-go
Foto: LogitechLogitechs Tastatur Keys-to-go soll unterwegs immer zur Hand zu sein, wenn etwas zu tippen ist. Sie ist flach, klein und vor dank einer besonderen Oberfläche vor Schmutz, Krümeln und Flüssigkeiten geschützt. Im Gegensatz zu einer Bildschirm-Tastatur ermöglicht sie es außerdem, blind mit zehn Fingern zu schreiben.
Die Keys-to-go ist mit 242 mm x 137 mm x 6 mm sehr klein und handlich, aber gerade noch groß genug, dass man vernünftig darauf tippen kann. Dank iOS-Funktionstasten sollen sich gerade Besitzer eines iPads beim Tippen auf der Logitech-Tastatur wie zu Hause fühlen. Der Akku der Tastatur soll bei normaler Nutzung rund drei Monate halten, bevor er per USB-Kabel aufgeladen werden muss.
Logitechs Keys-to-go ist in den Farben Rot, Schwarz und Petrol für 69,99 Euro im Online-Shop des Herstellers erhältlich. Bei Amazon werden Ende Oktober noch zehn Euro mehr fällig. (Frank Müller)
Swissvoice L7: Schnurlostelefon im Retro-Design
Dect-Telefon Swissvoice L7
Foto: SwissvoiceDas Swissvoice L7 muss nicht in der Basisstation neben der Telefonbuchse aufgeladen werden. Die kleine Ladeschale kann an eine beliebige Steckdose angeschlossen werden. Praktisch, wenn man das Telefon in der Regel in einem Zimmer ohne Telefonbuchse benötigt.
Ebenso praktisch ist die sogenannte Interkom-Funktion. Zwischen der Basisstation und dem Telefon können Gespräche geführt werden wie zwischen Walkie-Talkies. Das soll auch mit mehreren Mobilteilen funktionieren.
Außerdem verfügen sowohl Basis als auch Mobilteil über eine Freisprecheinrichtung. Man kann Gespräche also auch an der Basis annehmen, wenn das Mobilteil gerade in einem anderen Raum oder Stockwerk und darum nicht so schnell zur Hand ist.
Der Lithium-Ionen-Akku soll bis zu zwölf Stunden Sprechzeit und acht Tage Bereitschaftszeit ermöglichen. Bis zu 100 Kontakte können im Adressbuch gespeichert werden.
Auf der Produktseite des Swissvoice L7 kann man sich die Klingeltöne des Geräts online anhören. Hier gibt es auch das Datenblatt und das Handbuch als PDF zum Herunterladen.
Bei Amazon kostet das Swissvoice L7 ohne Anrufbeantworter 59,90 Euro. Die Version mit Anrufbeantworter ist ab 65,90 Euro zu haben. (Frank Müller)
Hemingwrite: Bis zu sechs Wochen Akkulaufzeit
Foto: HemingwriteDie Hemingwrite ist die ablenkungsfreie Schreibmaschine für das 21. Jahrhundert - jedenfalls beschreiben seine Entwickler selbst das Gerät mit diesen Worten. Sie wollten eine Maschine erfinden, die für das Schreiben das gleiche bedeutet wie der Kindle für das Lesen. Ein wenig erinnert das Ergebnis an die Schreibgeräte von Alphasmart , deren Produktion 2013 eingestellt wurde.
Die Vorteile der Minimal-Schreibmaschine:
- Keine Ablenkung
Beim Schreiben mit der Hemingwrite ist man nicht der ständigen Versuchung ausgesetzt, eben mal die E-Mail zu checken, oder eine Nachricht, die per Messenger kam, zu beantworten. Das Gerät taugt nur zum Schreiben.
- Mechanische Tasten
Die Hemingwrite soll mit einer Tastatur ausgestattet sein, die das Schreiben dank Cherry MX-Schalter zum Vergnügen macht.
- Lange Akkulaufzeit
Das E-Ink-Display der Hemingwrite braucht wenig Strom. Mit einer Akkuladung soll das Gerät sechs Wochen und länger nutzbar sein. Man kann das Schreibgerät also sogar auf eine mehrwöchige Trekkingtour mitnehmen, ohne sich mit einem Netzteil belasten zu müssen.
- Im Freien beutzbar
Das E-Ink-Display funktioniert auch im Freien und bei starker Sonne wunderbar.
- Eine Anschaffung (fast) fürs Leben
Hemingwrite ist für eine nachhaltige Nutzung über viele Jahre ausgelegt. Die Akkus sollen austauschbar sein, das Aluminium-Gehäuse robust. Die Technik der Hemingwrite ist ebenso simpel wie billig.
- Automatische Backups
Hemingwrite soll das Geschriebene (über eine Million Seiten passen in den Speicher) automatisch bei Evernote oder Google Drive speichern.
Noch ist die Maschine allerdings nur ein Projekt. Weitere Infos über Hemingwrite findet man auf der eigens eingerichteten Webseite. (Frank Müller)