Gadgets: OnBeep Onyx, Bleen, GloBro - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Walkie-Talkie aus der Zukunft

Für die einen ist es eine simple Bluetooth-Freisprecheinrichtung - für "Star Trek"-Fans die Erfüllung eines Traums. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein 3D-Projektor fürs Wohnzimmer und ein Gadget fürs Klo.
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OnBeep: Eine etwas andere Form des Walkie-Talkies

OnBeep: Eine etwas andere Form des Walkie-Talkies

Foto: OnBeep

Onyx ist genau das, was sich manche "Star Trek"-Fans wohl schon länger wünschen: Über ein rundes, ansteckbares Gadget kann man sich mit anderen Menschen in Echtzeit unterhalten. Hierzu drückt man auf die Oberseite und spricht.

In Onyx sind ein Mikrofon für Spracheingaben, ein Speaker für Ausgabe und ein Bluetooth-Modul verbaut. Über das Letztgenannte baut man eine Verbindung zum Smartphone oder Tablet mit iOS oder Android auf. Die mobilen Begleiter schicken die Sprachnachrichten über eine bestehende Internetverbindung zu den Servern von OnBeep, von dort aus gelangen sie zu anderen Onyx-Geräten - zum Beispiel denen von Freunden oder dem Partner oder der Partnerin.

Im Grunde ist dies eine etwas andere Form des klassischen Walkie-Talkies, das auch schon in der einen oder anderen Smartphone-App aufgegriffen wurde. Nur diesmal erhalten Nutzer ein Gadget zum Anheften ans T-Shirt oder den Pullover - und andere Features. Bis zu 15 Leute können von einer selbst gewählten Home-Basis aus erreicht werden, eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Crew (oder Familie) ist in Gruppen möglich.

Ab sofort kann Onyx auf der offiziellen Webseite  vorbestellt werden. Leider ist die Spielerei recht teuer. So kostet ein Exemplar 99 Dollar, was gerade bei größeren Familien zu einer recht kostenintensiven Angelegenheit werden dürfte. (Sven Wernicke)

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Bleen: Science-Fiction für die heimischen vier Wände

Bleen: Große Ziele, keine technischen Details

Bleen: Große Ziele, keine technischen Details

Foto: Bleen

Erinnern Sie sich an die "Star Wars"-Szene, in der R2-D2 den Hilferuf von Prinzessin Leia in den Raum projizierte? Was vor Jahrzehnten noch Science-Fiction war, soll mit Bleen zur Realität werden.

Das bisher nicht weiter in Erscheinung getretene Unternehmen Bleen möchte mit seinem gleichnamigen Produkt für Aufsehen sorgen. Man arbeite bereits seit 2011 an einem 3D-Projektor, der räumliche Bilder in eine Höhe von bis zu 2,5 Metern in den Raum projizieren könne. Das eigenständige Gerät soll auch Bewegtbilder anzeigen.

Es gibt allerdings genügend Gründe, misstrauisch zu werden: So schön die Grundidee klingen mag, die Macher verraten im Grunde gar nichts über die verwendete Technik. Stattdessen präsentieren sie ein schick inszeniertes Video , das Begehrlichkeiten weckt, aber nicht schlüssig erklärt, wie Bleen funktionieren soll. Beschrieben wird die Hardware damit, dass sie auf erweiterte Visualisierungs-Technologien aufbaue, derzeit würde man sich die Patente sichern wollen. Aber sonst? Keine konkreten Fakten.

Vielleicht ist Bleen auch nur eine utopische Vision, allerdings eine, für die bei Indiegogo fleißig Geld gesammelt wird: 250.000 Dollar wollen die Macher bis Ende des Jahres eingenommen haben - weit über zehn Prozent vom Ziel wurden bereits geknackt.

Gegenwärtig kann man sich ein Exemplar ab 225 Dollar sichern, man leistet hier allerdings eine Anzahlung. Beim Versand des Projektors werden noch einmal 175 Dollar fällig. Später soll das fertige Produkt 800 Dollar kosten. Falls es denn etwas wird. (Sven Wernicke)

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GloBro: Ein rotes Toiletten-Lichtchen soll Männer erziehen

Crowdfunding-Plattformen wie Indiegogo oder Startnext sind Tummelplätze für interessante und revolutionäre Ideen. Aber es sind auch Orte, an denen man durchgeknallte Konzepte findet. Der GloBro liegt irgendwo dazwischen.

Das Ausgangsproblem dürfte vielen bekannt sein: Manche Männer setzen sich beim Urinieren nur ungern hin. Dummerweise verursacht die Tätigkeit im Stehen unschöne Spritzer auf dem Klositz. Erst recht, wenn man nachts ins Bad muss und keine Lust hat, das Licht anzuschalten. Männer dazu zu erziehen, dass sie sich grundsätzlich auch beim Pinkeln hinsetzen sollen, ist allerdings ein mühsamer und oft erfolgloser Prozess. Also muss ein Kompromiss gefunden werden.

Dabei soll die Erfindung einer australischen Studentengruppe namens "Frothonauts" helfen. Der GloBro soll Männer dazu bringen, beim nächtlichen Toilettengang wenigstens die Klobrille hochzuklappen, vernünftig zu zielen und danach die Klobrille wieder herunterzuklappen.

Ein Gadget für die Klobrille

Das funktioniert mit einem Trick: Das knopfgroße Lämpchen wird an die Unterseite der Klobrille geklebt. Wenn man sie hochklappt, leuchtet es in einem beruhigenden Rot-Ton. Damit erfüllt das Klo-Gadget zwei Dinge: Erstens muss der Mann beim nächtlichen Pinkelgang das große Licht nicht einschalten, zweitens sieht er dank des GloBro, wohin er zielen muss. Und erst, wenn er die Klobrille wieder herunterklappt, geht das Licht wieder aus.

Um in Produktion gehen zu können, sollen über Kickstarter  mindestens 35.000 australische Dollar eingesammelt werden, umgerechnet sind das etwa 24.300 Euro.

Das klingt nach einem hochgesteckten Ziel, denn eigentlich geht es hier nur um ein einfaches Licht. Doch die Idee dahinter ist so pfiffig und alltagstauglich, dass die Chancen gut stehen, bis Ende November genügend Unterstützer gefunden zu haben. (Jürgen Kroder)

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Foto: SPIEGEL ONLINE