Gadgets: Shower Speaker, Amaryllo iSensor HD, AirWash - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Dieser Duschkopf hat Soundqualität

Telefonieren und Musikhören beim Duschen, das soll der Shower Speaker möglich machen. Außerdem in der Gadget-Übersicht von neuerdings.com: Eine günstige Überwachungskamera und eine Kohlenstoffdioxid-Waschmaschine.
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Der Shower Speaker ist ein quadratischer Duschkopf, in dessen Mitte ein herausnehmbare Lautsprecher sitzt. Diesen lädt man via USB wieder auf und per Bluetooth verbindet er sich mit einem Abspielgerät, also beispielsweise einem Smartphone. Für bis zu 15 Stunden Musikbeschallung soll der eingebaute Akku reichen. Die LEDs zeigen mit ihrer Farbe dabei die Wassertemperatur an - für das richtige Disko-Duschen-Erlebnis sollten die zwar lieber im Takt der Musik blinken, aber nun gut.

Dafür überrascht der Shower Speaker mit einer besonderen Funktion: Man kann ihn auch als Freisprecheinrichtung nutzen können. Dank zweier Mikrofone sollen dabei Hintergrundgeräusche herausgefiltert werden.

Nach eigenen Angaben arbeiten Anthony Rumeo und sein Team seit zwei Jahren am Shower Speaker und haben "tausende Stunden Forschung und Entwicklung" investiert. Sechs voll funktionsfähige Prototypen sind dabei entstanden. Um nun die Produktion anschieben zu können, sucht man auf Indiegogo via Crowdfunding nach Unterstützern.

Wer das Projekt spannend findet und schnell ist, soll aktuell umgerechnet rund 56 Euro für einen Shower Speaker vorschießen. Ist dieses "Early Bird Special" ausverkauft, sind es gut 11 Euro mehr. Für den internationalen Versand werden außerdem rund 26 Euro fällig. Im Januar 2015 soll verschickt werden. (Jan Tißler)


Waschen mit Luft

Waschmaschinen verbrauchen kostbares Trinkwasser. Abhilfe schaffen könnte da eine Maschine, die mit Kohlendioxid wäscht. Der Darmstädter Industriedesigner Mani Shahriari hat hierfür ein Konzept entwickelt. Mit seiner Designstudie AirWash nimmt Mani Shahriari am James Dyson Award teil.

Das Konzept des Industriedesigners der Hochschule Darmstadt sieht nicht nur eine Maschine vor, die ohne Wasser wäscht, sondern den Ersatz Kohlendioxid aus der Luft gleich selbst gewinnt. Dieses würde verflüssigt und in einem Tank gespeichert. Es soll sich besonders gut dafür eignen, um Schmutz zu binden und aus der Kleidung zu lösen. Nach der Reinigung würde das Flüssiggas wieder aufbereitet und könnte von Neuem verwendet werden.

Auf Nachfrage von neuerdings.com weist Shahriari darauf hin, dass es sich bei AirWash um seine vor kurzem abgeschlossene Diplomarbeit handelt, ein Zukunftskonzept, das aber im Prinzip funktionieren würde. Ein Chemiedoktorant der hat ihn beim Aufbau technisch beraten.

Dank der geringen Oberflächenspannung kann das Kohlendioxid besser in die Faser eindringen, den Schmutz herauslösen und dort auch Milben nachhaltig beseitigen. Da der Schleudergang wegfällt, soll die Reinigung schonender sein und es könnten auch anfälligere Materialien darin gewaschen werden, wie Seide und Leder. In der chemischen Reinigung etwa wird Kohlendioxid schon lange eingesetzt.

Der Schmutz würde in Shahriaris Idee in einem einfachen Behältnis, ähnlich einem beutellosen Staubsauger, aufgefangen und könnte einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Einen Nachteil allerdings hätte das Konzept, wie Shahriari zugibt: Es würde zu diesem Zeitpunkt noch deutlich mehr Energie verbrauchen als ein heute gängiger Waschvollautomat. (Jürgen Vielmeier)

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Überwachungskamera nutzt Skype und Google Drive

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Aus Amsterdam kommt eine preisgünstige und kompakte Überwachungskamera, die als besonders bedienerfreundlich angepriesen wird: Die iSensor HD nutzt die Verschlüsselung von Skype für die Datenübertragung und Speicherplatz bei Google Drive.

Die iSensor HD Überwachungskamera des niederländischen Unternehmens Amaryllo soll mit Hilfe von Kickstarter und Indiegogo auf den Markt kommen, und das schon im September. Die Crowdfunding-Plattformen werden also nur noch für die Vorbestellung genutzt.

Die Kamera ist in etwa so hoch wie ein iPhone 5, hat dabei aber trotzdem einen 180-Grad-Drehmechanismus integriert. Man kann sie dadurch auch aus der Ferne schwenken lassen - bei Android- und iOS-Geräten einfach über den Beschleungiungssensors des Smartphones: Dreht man das Handy, dreht sich die Kamera. Bewegungs- und Geräuschsensoren sollen dafür sorgen, dass die Kamera ungewollte Gäste im Zuhause, in der Garage oder im Büro bemerkt.

Stellt sie etwas fest, schickt sie via Skype eine Nachricht und Google Drive wird als Online-Speicher genutzt. Für das niederländische Unternehmen ist die iSensor HD dabei nur teilweise Neuland: Mit der iCam HD und der iBabi HD haben sie bereits zwei sehr ähnliche Produkte im Programm.

Wer sich für die Amaryllo iSensor HD interessiert, kann sie nun via Indiegogo oder Kickstarter vorbestellen. Der Preis beträgt umgerechnet rund 75 Euro inklusive Versand. Laufende Kosten fallen keine an. (Jan Tißler)

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