Neue Gadgets Dieser Lautsprecher röhrt im Regen
Philips Shoqbox: Der Lautsprecher empfängt Musik kabellos per Bluetooth
Foto: PhilipsDie Philips Shoqbox ist ein robuster, röhrenförmiger Bluetooth-Lautsprecher, der unterwegs lauten, vollen und klaren Sound bieten soll. Laut Philips ist die Shoqbox wasserdicht und stoßfest.
Ob die Shoqbox wirklich wasserdicht ist, wie es auf der Produktseite heißt? Zur Schutzklasse macht Philips keine Angaben. Wenn man ein wenig sucht, findet man nur die Aussage: "Hält Stöße und Spritzwasser aus."Auch bei den Wattzahlen gibt es leichte Unstimmigkeiten. Im Datenblatt und auf den Produktseiten ist die Rede von 2 x 4 Watt, laut Benutzerhandbuch besitzt der Verstärker der Shoqbox aber eine Ausgangsleistung von 2 x 3 Watt. Bleiben wir also erst einmal beim Design.
Die Shoqbox sieht auf jeden Fall ungewöhnlich aus. Sie besitzt einen Ring, um sie per Karabinerhaken oder ähnlichem am Rucksack oder Gürtel befestigen zu können. Und es gibt sie in mehreren Farben. Auf den deutschen Seiten von Philips findet man nur zwei Modelle der Shoqbox, in weiß und lila. Beide Modelle lassen sich dank eines integrierten Mikrofons als Freisprechanlage verwenden.
Und beide besitzen einen Sensor, der auf Handbewegungen reagiert. So soll man Musiktitel überspringen oder zwei Shoqboxen mit einer anderen Geste dazu bringen, sich zu einem kleinen Stereo-System zu verbinden.
Die zwei einzölligen Lautsprecher der Philips Shoqbox werden durch einen wOOx-Bassstrahler ergänzt, der eingebaute Lithium-Ionen-Akku soll bis zu acht Stunden Musikgenuss ermöglichen, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Das geht mit dem beiliegenden USB-Ladekabel am PC (wobei zwei Ports belegt werden) oder mit dem ebenfalls mitgelieferten Netzkabel.
Auf der amerikanischen Seite von Amazon wird die Philips Shoqbox für umgerechnet 141 Euro angeboten, auf der deutschen Seite ist sie leider noch nicht aufgetaucht.
(Frank Müller via Bless this stuff )
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Das Büro per Web-App fernsteuern
Belkin Wemo: Wenn jemand Gute Nacht twittert, geht das Licht aus.
Foto: belkinWenn die Sonne untergeht, geht das Licht an. Wenn sich jemand in Ihrer Abwesenheit in Ihr Arbeitszimmer schleicht, bekommen Sie eine SMS. Solche und andere Dinge lassen sich jetzt mit dem Webdienst IFTTT und zwei "WeMo"-Geräten von Belkin umsetzen.
Mit dem Webdienst "If This Then That" (IFTTT) kann man schon seit geraumer Zeit diverse Dinge im Web miteinander veknüpfen und automatisieren. Das Modell ist simpel: Wenn bei Dienst A etwas Bestimmtes passiert, wird eine Aktion B ausgelöst. Beispiele: Auf Facebook kennzeichnet Sie jemand in einem Foto, es landet automatisch in Ihrer Dropbox. Sie kennzeichnen einen Tweet als Favorit, der Text wird in Evernote gespeichert. Die Nutzeroberfläche von IFTTT ist simpel gehalten und man braucht kein Vorwissen, um solche Aktionen anzulegen.
Eines aber fehlte bislang: die Verknüpfung mit der realen Welt. IFTTT will die mit dem Hardware-Hersteller Belkin schaffen. Die Unternehmen haben unter der Marke "WeMo" zwei Geräte auf den Markt gebracht:
- Den WeMo Switch platziert man zwischen Steckdose und Stecker. Damit ermöglicht er Aktionen, die Geräte ein- oder ausschalten.
- Nimmt man WeMo Switch + Motion kombiniert man den Switch mit einem Bewegungssensor.
Diese Geräte ließen sich bereits per iOS-App steuern, nun kommt also IFTTT hinzu und eröffnet neue Möglichkeiten. Bei IFTTT finden sich vorgefertigte Aktionen ("Recipes") für den Switch und den Bewegungssensor. Dies sind nur erste Beispiele, Nutzer können ihre eigenen "Rezepte" ergänzen.
Der Switch kostet rund 40 Euro. Switch und Bewegungssensor im Paket kosten etwa 80 Euro. Leider sind beide Geräte noch nicht in Deutschland erhältlich. (Jan Tißler)
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Die angeblich schönste Taschenlampe der Welt steht auch gut
Trioh!: Derzeit ist die Designer-Taschenlampe nur ein Prototyp
Foto: TriohTrioh! (das Ausrufezeichen gehört zum Namen) ist eine Taschenlampe mit Ladestation, die von sich behauptet, die schönste der Welt zu sein. Auf Kickstarter werden noch Unterstützer gesucht, die diese Meinung teilen.
Die Lampe steht - wegen ihres guten Aussehens - im Wohnzimmer auf ihrer Ladestation und beginnt sanft zu leuchten, sobald das Licht ausgeht. Sie soll als diffuse Beleuchtung ebenso auf dem Esstisch einsetzbar sein wie als Notfalltaschenlampe. Bei einem Stromausfall muss sie also nicht erst im Dunkeln aus einer überfüllten Schublade gekramt werden, in der Hoffnung, dass die Batterien noch in Ordnung sind.
Drei sehr helle LED sollen dafür sorgen, dass die Lampe genug Licht spendet und lange mit einer Akkuladung auskommt. Bis zu zehn Stunden soll die Lampe ununterbrochen leuchten, im Notfallmodus pulsiert das Licht sogar bis zu drei Tage lang.
Die Finanzierungsphase auf Kickstarter läuft noch bis zum 17. August. Wenn die benötigten 90.000 Dollar bis dahin zusammenkommen, sollen die ersten Taschenlampen im November die Unterstützer erreichen.
Als Verkaufspreis werden rund 62 Euro angepeilt, auf Kickstarter bekommt man eine Lampe für 54 Euro, allerdings muss man für den internationalen Versand 15 Euro drauflegen. Das ist nicht gerade günstig für eine Taschenlampe mit einem Kunststoffgehäuse, die in China produziert wird. (Frank Müller)
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