Windows 8.1: Die wichtigesten Neuerungen im Überblick
Kostenloses Update Das kann das neue Windows 8.1
Berlin/Hamburg - Microsoft hat mit dem Verkauf seines neuen Betriebssystems Windows 8.1 begonnen. In der neuen Version bringt Microsoft knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung der ersten Fassung von Windows 8 den Start-Button zurück, der die Anwender auf die Startseite bringt. Außerdem wurden Funktionen für den Einsatz in Unternehmen verbessert und etliche Details überarbeitet. Windows 8 hatte zunächst nicht den Erfolg, den sich Microsoft und die PC-Branche erhofft hatten.
Als offiziellen Termin für den Verkaufsstart von Windows 8.1 in 37 Sprachen hatte Microsoft den 18. Oktober festgelegt. Da als Startpunkt Neuseeland festgelegt wurde, ist das System aufgrund der Zeitverschiebung in Deutschland bereits seit dem 17. Oktober, 13 Uhr verfügbar. Nutzer von Windows 8 können sich das neue Betriebssystem als kostenloses Update herunterladen. Je nach Anschluss sollte man dafür aber einige Zeit einplanen, der Download umfasst mehr als drei Gigabyte.
Für Nutzer älterer Windows-Systeme kostet das Upgrade auf Windows 8.1 120 Euro, das Upgrade auf die Pro-Version wird von Microsoft für 280 Euro angeboten. Ab dem 18. Oktober soll die neue Software auch im Handel verfügbar sein. Außerdem wird sie ab diesem Datum auf vielen neuen PC, Ultrabooks, Tablets und sogenannten Convertibles vorinstalliert.
Ein neuer Startknopf
Windows 8.1 ist wie sein Vorgänger im Kacheldesign vor allem für die Bedienung per Touch-Display optimiert. Bei den Neuerungen haben die Entwickler Kritik der Kunden aufgegriffen. So lässt sich das System auf herkömmlichen Rechnern alternativ auch sofort in der traditionellen Desktop-Ansicht starten - was zum Beispiel beim Einsatz auf Unternehmensrechnern sinnvoll ist.
Auch der populäre Start-Knopf, den viele Nutzer als schnelle Navigationsmöglichkeit in Windows 8 vermisst haben, kehrt zurück. Allerdings öffnet er nun kein Start-Menü mehr, sondern wechselt beispielsweise zwischen der Kachelansicht und dem Desktop.
Mit Windows 8.1 haben Nutzer nun mehr Möglichkeiten, das System an ihre Wünsche anzupassen. Auch die Suche ist laut Microsoft verbessert worden. Zudem ist der neue Internet Explorer 11 als Browser integriert. Die Zahl der verfügbaren Apps habe sich mit inzwischen 100.000 Stück seit der Erstveröffentlichung 2012 versechsfacht, betonte Illek.
Nächste Woche kommen neue Tablets
Auch für den professionellen Einsatz in Unternehmen sei das System verbessert worden. So gibt es etwa mehr Sicherheitseinstellungen. Und im mobilen Einsatz lässt sich zum Beispiel Microsofts Tablet Surface nun auch als W-Lan-Hotspot für andere Geräte nutzen.
In der kommenden Woche startet Microsoft auch den Verkauf seiner neuen Surface-Tablets und versucht noch einmal, einen Teil des Tablet-Markts für sich zu gewinnen. Als Starttermin sieht Microsoft den 22. Oktober vor. An diesem Tag wird voraussichtlich auch Apple seine neuen iPad-Modelle präsentieren.