MacBook Air und MacBook Pro: Apple modernisiert Notebooks - DER SPIEGEL
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Preissenkung und Leistungssteigerung Apple modernisiert MacBooks

Das gibt es nur sehr selten: Apple hat eines seiner MacBooks verbessert und gleichzeitig den Preis gesenkt. Ein anderes wurde durch Weglassen aufgewertet und ein Drittes aus dem Angebot genommen.
Ein MacBook Air beim Kaffeetrinken in der SPIEGEL-Kantine
Ein MacBook Air beim Kaffeetrinken in der SPIEGEL-Kantine

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Foto: SPIEGEL ONLINE
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In den USA beginnt gerade die sogenannte Back-to-school-Saison. Der Begriff bezeichnet die Zeit am Ende der Sommerferien, wenn Schüler und Studenten sich mit neuem Material für das kommende Schuljahr oder Semester eindecken. US-Konzerne begleiten diese Zeiten stets mit besonderen Rabatten - und manchmal auch mit neuen Produkten. Apple startet sein "Zurück-zur-Schule"-Programm in diesem Jahr mit Updates für seine günstigsten MacBooks.

So wird der Bildschirm des MacBook Air ab jetzt mit Apple True-Tone-Technologie ausgestattet, die man bisher vor allem von iPhones und iPads kannte. True Tone soll durch Anpassungen der Farbtemperatur dafür sorgen, dass Farben auf dem Bildschirm immer gleich wirken, egal ob die Umgebung sonnendurchflutet, halbdunkel oder von Neonröhren beleuchtet wird. Für den Bildschirm, der uns im Test sehr gut gefiel, ist das ein Upgrade.

Ungewöhnlich ist dabei, dass Apple den Preis für das MacBook Air gleichzeitig um 100 Euro von 1349 auf 1249 Euro gesenkt hat. Für die Einstiegsversion mit 128 Gigabyte (GB) SSD wohlgemerkt.

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Zeitgleich hat Apple das Einstiegsmodell des MacBook Pro aufgewertet, indem künftig die Funktionstasten weggelassen werden. Stattdessen wird nun auch dieses Modell mit der sogenannten Touch Bar, einer Art Mini-Bildschirm oberhalb der Tastatur bestückt. Betriebssystem und Programme können die Touch Bar dynamisch mit eigenen Funktionen belegen, die man per Fingertipp auswählen kann. Bisher war diese Technik den teureren MacBook-Pro-Modellen vorbehalten.

Anders als beim MacBook Air bleibt der Preis des kleinen MacBook Pro unverändert bei 1499 Euro. Dafür bekommt man nun aber auch in dieser Variante Intel-Prozessoren der achten Generation. Apple baut in dieses Modell allerdings auch weiterhin nur eine 128 GB große SSD ein, die dem "Pro"-Anspruch kaum gerecht wird. Um vernünftig mit dem Gerät arbeiten zu können sollte man daher lieber gleich zum Modell mit 256 GB SSD greifen, das dann allerdings auch gleich 1749 Euro kostet.

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Vollkommen kommentarlos hat Apple im Rahmen der Neuankündigungen das superflache MacBook mit 12-Zoll-Display aus dem Angebot genommen. Vermutlich hatte das bisher kleinste und dünnste Apple-Notebook einen schweren Stand gegenüber dem Ende 2018 mit neuem Design, neuer Technik und neuem Bildschirm von Grund auf überholten MacBook Air, das zudem billiger ist als es das MacBook je war.

mak

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