macOS Sierra: Apple neues Betriebssystem startet - DER SPIEGEL
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Apples neues Betriebssystem: Das ist macOS Sierra

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MacOS Sierra Apple veröffentlicht neues Mac-Betriebssystem

Apple hat eine neue Systemsoftware für seine Mac-Computer veröffentlicht - mit neuem Namen, neuen Funktionen und endlich auch dem Sprachassistenten Siri. Wir zeigen die wichtigsten Neuerungen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Betriebssystem für Apple Mac-Computer und -Notebooks hat mal wieder einen neuen Namen bekommen. Am Dienstagabend veröffentlichte der kalifornische Konzern macOS Sierra , das auf OS X folgt, welches bis 2012 noch als Mac OS X bezeichnet wurde.

Die neue Bezeichnung folgt dem aktuellen Schema, nach dem Apple seine Software betitelt: eine kurze, kleingeschriebene Typbezeichnung, gefolgt von dem Kürzel OS, für Operating System. Das Update kann wie immer gratis aus dem App Store heruntergeladen werden.

Die wichtigste Neuerung in macOS Sierra ist die Integration der sprachgesteuerten Assistenzfunktion Siri, die seit 2011 in iPhones zum Einsatz kommt. Genau wie auf Apples Smartphones kann man Siri auch am Mac sowohl zur Eingabe von Systembefehlen, als auch für Suchaufgaben und Diktate verwenden.

Man kann sie also nutzen, um etwa den Bildschirm heller zu machen, den Wetterbericht abzufragen oder schnell eine Notiz zu diktieren. Aktiviert wird Siri wahlweise über ein Symbol in der Menüleiste und im Dock oder über eine wählbare Tastenkombination.

Siri auf einem Macbook

Siri auf einem Macbook

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Anwender, die neben einem Mac auch ein iPhone oder iPad haben, können nun über die sogenannte Allgemeine Zwischenablage beispielsweise Texte und Fotos zwischen den Geräten kopieren - ohne diese dafür miteinander verbinden zu müssen. Aufseiten der I-Geräte muss dazu iOS 10 installiert sein.

Einige neue Funktionen dienen dazu, den eingebauten Speicher der Apple-Computer besser auszunutzen, indem selten genutzte Dateien automatisch in die Cloud ausgelagert werden. Auch wurde eine Funktion eingebaut, die Dokumente und Fotos automatisch mit der iCloud synchronisiert. So kann man an denselben Dokumenten arbeiten, egal, ob man im Büro oder am Rechner zu Hause sitzt oder unterwegs am iPad noch Änderungen vornehmen will.

Zudem gibt es eine Funktion die helfen soll, veraltete und selten genutzte Daten auf der Festplatte zu finden und zu löschen. Den Papierkorb kann man so einstellen, dass die Dateien darin nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden.

macOS-Funktion "Chaos reduzieren"

macOS-Funktion "Chaos reduzieren"

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Stark überarbeitet wurde auch die Fotos-App, die jetzt zusammenhängende Bilder zu "Andenken" genannten Fotosammlungen zusammenfügt. Die Musik-App iTunes hat ein neues Layout bekommen, wirkt jetzt offener und leichter. Zudem soll sie es im Zusammenspiel mit Apple Music einfacher machen, neue Musik zu finden.

Besitzer einer Apple Watch können das System so konfigurieren, dass es künftig ausreicht, mit der Smartwatch vor dem Rechner zu sitzen, um diesen zu entsperren. Eine Passworteingabe ist dann nicht mehr nötig. Das funktioniert allerdings nur auf Macs, die ab 2013 gebaut wurden.

Ansonsten läuft macOS Sierra auf den meisten Mac-Computern ab dem Baujahr 2009. Mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sollten installiert sein, auf der Festplatte werden 8,8 Gigabyte benötigt. Auf unserem Testrechner, einem Macbook von 2010, läuft das Update problemlos. Störend ist nur, dass die Lüfter des Mobilrechners jetzt häufiger anspringen als zuvor.

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