Microsoft Surface: Laptops versagen offenbar im Langzeittest - DER SPIEGEL
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US-Verbraucherschützer Microsofts Surface-Geräte versagen offenbar im Langzeittest

Die US-Verbraucherorganisation Consumer Reports hatte der Surface-Produktreihe zunächst gute Noten ausgestellt. Doch jetzt lässt eine Nutzerumfrage Zweifel an der Haltbarkeit der Microsoft-Computer aufkommen.
Präsentation des Surface Book im Jahr 2015
Präsentation des Surface Book im Jahr 2015

Präsentation des Surface Book im Jahr 2015

Foto: Andrew Burton / AFP
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Die US-Verbraucherorganisation Consumer Reports hält vier Surface-Geräte aus dem Hause Microsoft für weniger zuverlässig als bisher angenommen. Am Donnerstag zogen die Warentester ihre Kaufempfehlung für jeweils zwei Ausführungen des sogenannten Surface Laptop und des SurfaceBook zurück und revidierten damit ihr eigenes Testurteil.

Anlass ist eine Umfrage unter insgesamt 90.000 Laptop- und Tablet-Nutzern, die nun ergeben hatte, dass die Microsoft-Geräte offenbar schneller und häufiger kaputtgehen als die Produkte anderer Hersteller. Laut der Studie bekommen überdurchschnittlich viele, nämlich etwa 25 Prozent, der Surface-Käufer innerhalb von zwei Jahren Probleme mit ihrem Gerät. Die Nutzer beschwerten sich demnach über häufige Abstürze ihrer Computer und Probleme mit den Touchscreens.

Consumer Reports hatte die vier Microsoft-Computer selbst zuvor als "empfehlenswert" eingestuft. Allerdings waren die Rechner bisher nur im Labor getestet worden. Bei diesen Tests hätten die Microsoft-Geräte durchweg gut abgeschnitten, sagte die Non-Profit-Organisation. Erst die Umfrage habe die Schwierigkeiten in der Praxis zu Tage gefördert.

Microsoft weist die Vorwürfe zurück. Die Zahl der Geräterückgaben und Supportanfragen decke sich nicht mit den Behauptungen der Verbraucherschützer. "Wir glauben nicht, dass diese Ergebnisse die Erfahrung der Surface-Nutzer akkurat wiedergeben", ließ das Unternehmen in einer Stellungnahme für die Nachrichtenagentur Reuters verlauten. Zudem würden in jeder neuen Surface-Generation Leistung und Zuverlässigkeit verbessert.

Dass die Verbraucherschutzorganisation eine Empfehlung nachträglich zurückzieht, passiert selten. Zuletzt kam es 2015 vor, als die Bewertungen für zwei Hewlett-Packard-Geräte und ein Notebook von Lenovo revidiert werden mussten.

AP/Reuters/str