Neue Gadgets Diesen Spielautomaten leimen Sie sich selbst
BASTELDINGS: Miniatur-Arcade-Automat mit Raspberry Pi selbst bauen
Foto: Ryan BatesMiniatur-Arcade-Automat mit Raspberry Pi selbst bauen
Unter dem Namen "Porta Pi Arcade" gibt es ein neues Kickstarter-Projekt, das vor allem Fans klassischer Spiele, Bastelfreunde und Raspberry-Pi-Nutzer begeistern sollte: Es ist ein Selbstbauset für einen Miniatur-Arcade-Automaten.
Ryan Bates aus Pittsburgh verspricht: Dank seiner Vorarbeit sollte es vergleichsweise leicht fallen, sich auf Basis eines Raspberry Pi Minimal-Computers seinen eigenen, kleinen Arcade-Automaten zu bauen. Sein "Porta Pi Arcade"-Set bringt dabei alle Bauteile mit, die man benötigt. Nur den Raspberry Pi muss man sich noch selbst besorgen.
Das Gehäuse selbst besteht in der Standardversion aus etlichen Kiefernholzplatten, die man nur zusammenstecken und verleimen muss. Bei der Außengestaltung ist der Phantasie dann keine Grenze gesetzt - oder man belässt es beim Holzlook. In einer Sonderedition gibt es das Gehäuse zudem in durchsichtigem, neonfarbenem Kunststoff.
Auf seiner Kickstarter-Seite erklärt Ryan, dass man statt eines Raspberry Pi auch beispielsweise eine klassische Spielekonsole der eigenen Wahl einbauen könnte. Über Kickstarter will er das Geld einsammeln, um die Massenproduktion starten zu können. Es ist sein zweiter Anlauf, beim ersten Versuch kam die gewünschte Summe nicht zusammen. Nun hat er die Kosten reduziert und verzichtet beispielsweise darauf, sich selbst einen Lasercutter anzuschaffen. Stattdessen nutzt er einen in einem örtlichen Hacker Space.
Wer nur den Gehäuse-Bausatz haben möchte, soll inklusive internationalem Versand umgerechnet rund 70 Euro vorschießen. Ein Kit mit Gehäuse und 7-Zoll-HD-Display gibt es für 175 Euro. Sollen alle Bauteile bis auf den Raspberry Pi beiliegen, sind es rund 265 Euro. Wer es nicht selbst basteln möchte, kann es auch schon komplett zusammengebaut für 335 Euro bestellen. Und schließlich gibt es die "Limited Edition" in Neon-Acryl statt Holz für 580 Euro. Ausgeliefert wird das alles laut Plan ab April 2014. (Jan Tißler)
Im-Ohr-Kopfhörer aus Buche und Aluminium
Das Gehäuse ist aus Holz, wie bei allen Meze Kopfhörern. Aber bei den Im-Ohr-Kopfhörern Meze 11 Deco der neuen Produktlinie kommt kein dunkles Ebenholz zum Einsatz, sondern helleres Buchenholz. Auch die Farbe der Silikonpolster ist nicht Schwarz, sondern ein halbtransparentes Weiß.
Die Meze 11 Deco sollen Mitte Dezember 2013 auf den Markt kommen, können zum Preis von 65 Euro vorbestellt werden. (Frank Müller)
Viel Klang auf kleinem Raum
Das kompakte 2.1-Lautsprechersystem Sonoro Stereo soll mit einem integriertem Hochleistungs-Subwoofer und digitalem Soundprozessor (DSP) die Heimstereoanlage ersetzen können. Sonoro ist ein deutscher Hersteller von Design-Audio-Musiksystemen mit Sitz in Köln, der bislang vor allem kleine, kompakte Audiolösungen für Küche, Bad, Schlaf- und Arbeitszimmer produziert hat.
Mit der kompakten 2.1 Stereoanlage Sonoro Stereo will das Unternehmen nun am liebsten das Wohnzimmer erobern. Das handgeschliffenen Holzgehäuse ist 450 x 153 x 235 mm groß. Darin findet sich ein DAB/DAB+/FM Digitalradio mit 6 Senderspeichern, außerdem ein CD-Player.
Der Verstärker mit digitalem Soundprozessor (DSP) liefert 2 x 20 W und 1 x 40 W RMS, der Klang kommt aus einem Subwoofer mit 4-Zoll-Treiber und zwei Breitband-Stereo-Lautsprechern mit je 3 Zoll. Aber nicht nur als Radio und CD-Player kann man Sonoro Stereo nutzen, sondern auch als Verstärker und Lautsprecher für Audioquellen aller Art. Entweder über Kabel und den integrierten RCA-Eingang oder via Bluetooth (aptX). Spielt man Musik von seinem Smartphone ab, kann man es zugleich über den USB-Anschluss aufladen lassen, der 5 Volt bei 1 Ampere liefert. Außerdem lässt sich über diesen USB-Anschluss die Firmware des Sonoro Stereo aktualisieren.
Ein Manko gibt es allerdings: den Preis. 699 Euro beträgt der unverbindliche Verkaufspreis der kompakten Audioanlage, die in den Farben Rot, Weiß und Schwarz erhältlich ist. Damit ist Sonoro Stereo noch ein wenig teurer als das bekannte Zeppelin Air Soundsystem von Bowers & Wilkins, bietet aber dafür Radio- und CD-Funktion. (Frank Müller)