Neue Gadgets Occupy Elektroschrott
Sitzmöbel aus Elektroschrott: Ein Kunstwerk von Rodrigo Alonso
Foto: Rodrigo AlonsoWohin mit den ganzen ausrangierten Computern und Gadgets? Mit den beigefarbenen Tastaturen und veralteten Hauptplatinen? Den kabelgebundenen Mäusen? Der chilenische Künstler Rodrigo Alonso hat eine neue Verwendung für alte Geräte gefunden.
Weil es in seinem Heimatland Chile schwierig bis unmöglich ist, Elektroschrott zu recyceln, hatte er die Idee zu ungewöhnlichen Sitzmöbeln. "No More Electronic Waste" heißt seine Installation. Alonso hat Tastaturen, Kabel, CDs, Platinen, Taschenrechner und weitere elektronische Gerätschaften, die lange über ihr Ablaufdatum hinaus waren, mit Kunstharz vermählt. Der Elektroschrott kommt in eine Kunststoffwanne mit der passenden Form, die dann mit dem Gießharz aufgefüllt wird. Da jede Wanne ganz unterschiedliche Teile enthält, gleicht kein Hocker dem anderen.
Da könnte man auf die Idee kommen, seinen alten Elektronikkram auf extrem clevere Art loszuwerden. Warum nicht die Überreste aus dem Keller in Harz gießen, sich so eine kleine Zeitkapsel schaffen, in der man die Einzelteile der eigenen Geek-Geschichte immer im Blick behält? Leider spricht einiges dagegen.
Wie man auf Amazon nachlesen kann, ist es überhaupt nicht so einfach, mit Polyester-Gießharz umzugehen. Vom Preis ganz zu schweigen: Ein Liter kostet rund 30 Euro, und für einen Hocker braucht man ein paar mehr davon. Aufgrund solcher hohen Kosten hat sich auch Alonsos Vorhaben vom ursprünglichen Ziel, bezahlbare Möbel aus Elektroschrott herzustellen, zum Kunstprojekt gewandelt.
Wer sich trotzdem nicht abschrecken lässt und sich ein paar Anregungen holen möchte, findet diese und mehr Infos über Hocker auf der Website von Rodrigo Alonso . (Frank Müller via Technabob )
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Vier Gigabyte leuchtender Außerirdischer
Bone Alien USB-Stick: Er leuchtet im Dunkeln
Foto: SoularWer in der Masse der erhältlichen USB-Stick auffallen will, muss sich schon etwas einfallen lassen. Der taiwanische Hersteller Bone tut das, indem er USB-Sticks in Form nachtleuchtender Außerirdischer mit Silikonhaut ins Rennen schickt.
Das abwaschbare Außenmaterial schützt die Elektronik im Inneren - und nicht nur das: Das Material ist elastisch, so dass der Kopf wie eine Kapuze über den Steckerkopf des USB-Sticks gezogen werden kann. Hier gibt es keine Kappe, die erfahrungsgemäß leicht verlorengeht, die ganze Hülle besteht aus einem Stück.
Bei nur drei Fingern ist nicht ganz ersichtlich, welche Geste die Figur nun wirklich ausführt. Ist es ein Victory-Zeichen? Eine stilisierte Pistole? Wenn man es ganz genau nimmt, zeigt uns der Alien ja eigentlich den Mittelfinger. Aber wer weiß, was diese Geste dort bedeutet, wo er herkommt.
Der Stick lässt sich an Rechnern mit folgenden Betriebssystemen verwenden: Windows 98 (hier muss noch ein Treiber installiert werden), Windows ME, 2000, XP, Vista und 7, Mac OS 9.X und 10.X sowie Linux ab Kernel 2.4.
Auf Amazon gibt es bisher nur den USB Ninja von Bone für rund 19 Euro, aber bestimmt landet auch der USB Alien bald. Die unverbindliche Preisempfehlung soll bei 20 Euro für das Modell mit vier Gigabyte Speicherkapazität liegen. (Frank Müller)
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Retro-Röhrenverstärker für Gitarre und MP3-Player
Retro-Röhrenverstärker Greta: Taugt auch als Mono-Röhrenverstärker für iPod und Co.
Foto: FenderFender springt auf den Retro-Zug auf und stellt die Verstärker-Reihe Pawn Shop Special vor. Die Verstärker sehen aus, als seien sie per Zeitmaschine direkt aus den sechziger Jahren ins Heute gebeamt worden. Das Modell Greta zum Beispiel erinnert stark an ein nostalgisches Tischradio.
Fender selbst schreibt, Greta sei "wahrscheinlich der ungewöhnlichste Röhrenverstärker, den Fender je produziert hat". Und tatsächlich ist Greta noch deutlich stärker in Richtung Vergangenheit gestaltet als zum Beispiel der neue Yamaha THR 5 . Die Vorder- und Rückseite von Greta ziert eine knallig-rote Holztäfelung, die Oberseite ist mit einer goldfarbenen Metallabdeckung versehen, die für einen guten Schutz sorgen soll.
Zwei ebenfalls goldfarbene Knöpfe für Lautstärke und Ton sowie ein analoges Anzeigeinstrument für die Aussteuerung runden das Retro-Bild ab. Im Inneren arbeiten zwei Röhren, eine 12AT7 als Endstufenröhre und eine 12AX7-Vorstufenröhre. Die nötigen Anschlüsse finden sich auf der Rückseite: Ein 6,3 mm Anschluss für Gitarre, ein 3,5 mm-Anschluss für MP3-Player, sowie je ein 6,3 mm-Anschluss für einen externen Lautsprecher und als Ausgang.
Mit zwei Watt Leistung füllt Greta zwar keine Hallen, ist aber ideal für das Wohnzimmer und bietet laut Fender eine Reihe sauberer Overdrive-Sounds. Das kleine Schmuckstück soll ab April erhältlich sein und rund 200 Euro kosten. (Frank Müller via Gizmag )
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