Neue Gadgets: Per App den Nachwuchs überwachen - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Per App den Nachwuchs überwachen

Modernes Babyphone: Mit der iZON-Kamera können Apple-Fans ihren Nachwuchs auch vom anderen Ende der Welt aus überwachen. Außerdem in den Gadget-Tipps von neuerdings.com: eine elektronische Post-it-Alternative und ein Beamer mit Öko-Modus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
MultipartStem Innovation iZON: Babyphone im Apple-Stil

MultipartStem Innovation iZON: Babyphone im Apple-Stil

Die Überwachungsvideos der WiFi-Kamera iZON lassen sich weltweit über iOS-Geräte empfangen. In weniger als zehn Minuten soll das Babyphone eingerichtet sein, das aussieht wie Apple-Zubehör - was es ja eigentlich auch ist. Schließlich dient ein iPhone, iPad oder iPod Touch mit der entsprechenden kostenlosen App Stem:connect als Monitor und Steuergerät für die iZON-Kamera.

So kann man - nachdem man sich ein kostenloses Konto beim Hersteller eingerichtet hat - die iZON selbst vom anderen Ende der Welt aus kontrollieren und Einstellungen ändern. Beispielsweise lässt sich festlegen, welchen Bereich der integrierte Bewegungssensor beachten und welchen er ignorieren soll.

Per Knopfdruck lassen sich 30-sekündige Videos aufzeichnen und an das eigene YouTube-Konto senden. Oder man verbindet ein YouTube-Konto und die Kamera, dass ein Geräusch- oder Bewegungsalarm die automatische Aufzeichnung aktiviert. Die iZON kostet 129 US-Dollar, das sind rund 96 Euro. (Frank Müller)

Den Link zum Hersteller, mehr Fotos und ein Video auf neuerdings.com .

Native Union Play - Bye bye, Post-its

Native Union Play: Der Memo-Rekorder ist so groß wie eine Zigarettenschachtel.

Native Union Play: Der Memo-Rekorder ist so groß wie eine Zigarettenschachtel.

Wer anderen zuhause oder im Büro eine Nachricht hinterlässt, verwendet dafür klassischerweise Zettel und Stift. Doch häufig muss man etwas erklären oder hat keine Lust zu schreiben - in solchen Momenten hilft der Videonotizblock Play weiter.

Der Memo-Rekorder eignet sich für Einkaufslisten, ein "Guten Morgen" für die Familie oder eine romantische Botschaft für die Liebste. In den Worten des Herstellers klingt das so: "Der Video-Memo-Rekorder von NativeUnion sorgt bei persönlichen Nachrichten für das gewisse Etwas."

Das Gehäuse wurde vom französischen Designer Fabien Nauroy entworfen und ist als Sprechblase geformt. Es ist so groß wie eine Zigarettenschachtel. Eine Videokamera nimmt die Nachrichten entgegen und stellt sie anschließend auf einem sechs Zentimeter breiten LC-Display dar. Mit drei Knöpfen werden Botschaften aufgezeichnet, abgespielt oder gelöscht. Die drei AAA-Batterien halten das Gerät 40 Stunden auf Stand-By beziehungsweise erlauben drei Stunden Aufnahme oder Wiedergabe.

Jede Einzelnachricht wird automatisch mit Datum und Uhrzeit versehen. Auf den 256 MB internem Speicherplatz haben Nachrichten mit einer Gesamtlänge von bis zu drei Minuten Platz.

Die Rückseite des Rekorders ist magnetisch, so kann man ihn an ein entsprechendes Board oder den Kühlschrank pappen, für andere Oberflächen ist eine Metallplatte mit selbstklebender Rückseite beigelegt.

Über die Auflösung der Videokamera und des Displays gibt es keine Angaben, die Qualität ist jedoch ausreichend - das gefilmte Gegenüber ist gut zu erkennen und verstehen.

Der Memo-Rekorder "Play" ist in schwarz, weiß, rot, blau, grün, lila und pink erhältlich. Er kostet rund 60 Euro. (Thomas Jungbluth)

Link zum Hersteller auf neuerdings.com .

Benq MW851UST - Beamer mit Öko-Modus

Benq MW851UST: ein Beamer auch für kleinere Räume.

Benq MW851UST: ein Beamer auch für kleinere Räume.

Nicht jeder hat ein so großes Wohnzimmer, dass er einen Beamer optimal aufzustellen kann. Der Benq MW851UST vereinfacht die Sache, indem er bei kürzeren Distanzen verhältnismäßig große Bilddiagonalen zulässt.

Man sieht dem MW851UST sofort an, dass er sich von anderen Beamern unterscheidet. Statt sein Bild direkt an die Wand zu werfen, spiegelt er es zuerst. So kann er bei gleichem Abstand ein größeres Bild darstellen als andere Geräte. Dabei löst er mit 1280 mal 800 Pixel auf - Cineasten wird dabei freuen, dass man zwischen 4:3 und 16:9 umschalten kann.

Trotz des recht hohen Preises von rund 1400 Euro leuchtet der Beamer "nur" mit 2500 ANSI Lumen, die Konkurrenz (beispielsweise der Sharp PG-D3550W) brüstet sich in diesem Preisbereich bereits mit 3500 ANSI Lumen und mehr.

Was den Benq-Beamer jedoch strahlen lässt, ist die Lampenlebensdauer von 5000 Stunden. Verantwortlich dafür ist der "Smart Eco Modus": Dieser reduziert bei überwiegend dunklen Bildern die Lampenhelligkeit stufenlos. Das spart nicht nur Strom, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Lampe. Gleichzeitig regelt eine Software das Kontrastverhältnis ständig nach und soll für kräftigere Bilder sorgen.

Zwei eingebaute 10-Watt-Stereolautsprecher sollen zudem in Notfällen zur Unterhaltung beitragen. Die restliche Ausstattung entspricht dem Marktüblichen. So finden sich die bekannten RCA-, HDMI-, S-Video- und VGA-Schnittstellen wieder, nebst Audio- und RS232-Anschlüssen. Und passend zum momentanen Trend ist der MW851UST auch 3D-tauglich. Mit 36 Dezibel beziehungsweise 31 Dezibel im Eco-Modus ist der Beamer ungefähr so laut wie ein aufgedrehter Laptoplüfter.

Der MW851UST soll Ende September 2011 in die Läden kommen. (Kai Zantke)

Link zum Hersteller auf neuerdings.com .

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