Neue Gadgets: Schocken Sie Ihren Toast - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Schocken Sie Ihren Toast

Ein schlauer Schlüsselanhänger schlägt Alarm, wenn das Smartphone abhandenkommt, ein Mini-Drucker produziert personalisierte Zeitungen im Format eines Kassenbons - und ein Designer hat die passende Lösung für schlaffes Toastbrot. Die Gadget-Show von neuerdings.com.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Defibrillator-Toaster von Shay Carmon: Vorerst nur ein Konzept

Defibrillator-Toaster von Shay Carmon: Vorerst nur ein Konzept

Foto: Shay Carmon/ www.studiove.com

Dass in Weißbrot nicht viel Leben steckt, ist allgemein bekannt. Immerhin kann man der pappigen Hefe-Weißmehl-Mischung durch den Vorgang des Aufknusperns, vulgo: "Toastens", geschmacklich neues Leben einhauchen. Besonders, wenn man dazu einen Defibrillator-Toaster verwendet, wie ihn sich Shay Carmon ausgedacht hat.

Bislang handelt es sich beim Defibrillator-Toaster nur um ein Konzept, aber um eines, das so manches Herz schneller schlagen lassen dürfte. Jede Scheibe wird zum Toasten auf eine dafür passende Heizfläche gelegt (so dass die übergroßen Sandwich-Toastscheiben leider nicht in Frage kommen). Dann legt man auf die andere Seite aufheizbare Handgriffe, die sehr denen eines Defibrillators ähneln, den man aus "Emergency Room" und ähnlichen Arztserien kennt.

Die Intensität des Bräunungsgrads lässt sich mit einem Schieber einstellen, und natürlich müsste ein Sensor verhindern, dass sich das unbeaufsichtigte Weißbrot aufgrund einer zeitlich zu ausgedehnten Behandlung in ein rauchendes Schwarzbrot verwandelt. Wie gesagt, bisher ist der Defibrillator-Toaster nur ein Konzept. Aber wenn man sich so ansieht, was es sonst so an Toastern gibt, für Star-Wars- oder Design-Fans, da scheint es gar nicht so abwegig, auch solch ein Konzept umzusetzen und in Serie gehen zu lassen. (Frank Müller via Technabob )

Personalisierte Mini-Zeitungen drucken

Little Printer: Der persönliche Nachrichtenticker

Little Printer: Der persönliche Nachrichtenticker

Foto: Berg Cloud

Immer mehr Dinge werden heutzutage digital erledigt: Zeitungen lesen wir im Internet, Kalender, Aufgabenlisten und Notizen werden auf dem Smartphone verwaltet. Berg Cloud will diesem Trend den Little Printer entgegenhalten, einen kleinen Drucker, der auf Knopfdruck die neuesten Nachrichten in Form einer personalisierten Mini-Zeitung ausdruckt. Der kleine Drucker wird über W-Lan mit dem Internet verbunden und druckt die aktuellsten Neuigkeiten auf Papierstreifen in der Größe von Kassenzetteln.

Über das Smartphone wählt man zuvor mit Hilfe einer Android- oder iOS-Anwendung aus einer Reihe von Publikationen Neuigkeiten aus, die man täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt bereitgestellt und per Knopfdruck ausgedruckt haben möchte. Zum Betrieb ist kein PC erforderlich, die Informationen werden direkt aus der Cloud geliefert.

Neben Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken stehen dabei unter anderem Wetterinformationen, Horoskope, Sudoku-Rätsel, die tägliche Agenda, To-Do-Listen sowie die Geburtstage der aktuellen Woche zur Auswahl. Da es sich beim Little Printer um einen Thermodrucker handelt, benötigt dieser zum Drucken keine Tinte, lediglich das Papier muss nachgefüllt werden. Laut Berg Cloud kann der Little Printer ab Anfang 2012 vorbestellt werden, etwas später soll das Gerät als Beta-Version verfügbar sein. (Linus Schwab)

Das Smartphone an der Leine

Mehr Fotos und ein Video auf neuerdings.com 

Tumi-Bluetooth-Schlüsselanhänger: Edle Ergänzung zum Smartphone

Tumi-Bluetooth-Schlüsselanhänger: Edle Ergänzung zum Smartphone

Foto: Tumi

Schon mal aus dem Haus gegangen und den Autoschlüssel vergessen? Die wichtigen Unterlagen auf dem Frühstückstisch liegen lassen? Oder in der Bahn gemerkt, dass das Handy fehlt? Alles ärgerlich und vermeidbar. Mit dem Tumi Bluetooth Smart Schlüsselanhänger soll das ein Ende haben - zumindest das Handy vergessen. Der Tumi-Schlüsselanhänger besteht aus einem grau-metallischen Gehäuse, mit einem dicken Knopf in der Mitte, drei Status-LEDs an den Seiten und einem großen Lautsprecher nebst Mikrofon.

Der Tumi unterstützt das HSP/HFP-Protokoll, wodurch er von fast allen Handys und Smartphones als Freisprecheinrichtung erkannt wird. Bei einem eingehenden Anruf vibriert der Tumi und nimmt das Gespräch nach einem Druck auf den Knopf an. Das Mikrofon ist recht gut, die Stimme klingt jedoch kratziger als bei normalen Headsets. Dem Tumi fehlt zudem eine Geräuschunterdrückung, was unterwegs schnell zu Verständlichkeitsproblemen führt.

Der Tumi macht mit seinem Metallgehäuse ordentlich etwas her - das hat seinen Preis, 150 Euro soll der schlaue Anhänger kosten. Die Freisprecheinrichtung ist in manchen Fällen durchaus nützlich, stellt aber keine ernstzunehmende Konkurrenz zu den eingebauten Freisprechern in Smartphones oder einem echten Headset dar. Ob sich der Verlierschutz - der Tumi brummt, wenn sich das Smartphone plötzlich außerhalb der Funkreichweite befindet - lohnt, hängt nicht zuletzt vom Preis des Smartphones und der eigenen Schusseligkeit ab. (Kai Zantke)

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