Neue Gadgets: Sprech-Handschuh funkt mit Bluetooth - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Dieser Handschuh ist ein Telefonhörer

Mikro und Lautsprecher verstecken sich im Handschuh, eine Mehrfachsteckdose unter einer Abdeckung und viel Rechenpower in einem Smartphone. Mehr über die Heimlichtuer in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com.
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Bluetooth-Handschuhe: So telefonieren sonst nur Cyborgs

Bluetooth-Handschuhe: So telefonieren sonst nur Cyborgs

Foto: hi-fun.com

Die Kälte kann kommen: Ausgestattet mit dem Smartphone-Handschuh Hi-Call lässt sich telefonieren, ohne mühselig das Smartphone aus den Tiefen der Winterkleidung zu fummeln. Dabei handelt es sich um Handschuhe mit integrierter Bluetooth-Funktion. Ein Fingerdruck auf die Bedienfläche des Handschuhs reicht aus, um ein Telefonat anzunehmen. Dann die berühmte "Ruf mich an"-Geste mit Daumen und kleinem Finger machen und einfach telefonieren.

Im kleinen Finger steckt ein Mikro, im Daumen ein Lautsprecher. Im Handrücken der Handschuhe ist zudem ein kleiner Akku integriert, der bei voller Ladung für zehn Tage Standby oder zehn Stunden Gesprächszeit ausreichen soll. Geladen wird er über USB. Nicht zuletzt kann man mit den Hi-Call Smartphone-Handschuhen auch kapazitive Touchscreens bedienen - Telefonate bilden heutzutage schließlich fast die Ausnahme bei der Smartphone-Nutzung.

Die Hi-Fun Hi-Call Smartphone-Handschuhe gibt es ab 25. Oktober für 50 Euro. Es existiert eine "Ausführung für Männerhände" und eine für Frauen, jeweils in grau oder schwarz. (Frank Müller)

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Runder Stromverteiler

Mehrfachsteckdose Punkt ES 01:

Mehrfachsteckdose Punkt ES 01:

Foto: Punkt.

Kann man einen alltäglichen und seit vielen Jahren bekannten Gegenstand wie eine Mehrfachsteckdose anders und vor allem besser machen? Die Punkt ES 01 soll das leisten. ES steht für Extension Socket, 01 für die erste ihrer Art. Die Produkte der jungen Schweizer Firma Punkt sollen dabei nicht nur mit ihrem Design überzeugen, sondern besonders robust gebaut sein.

Die ES 01 ist eine Mehrfachsteckdose mit fünf Steckdosen für Schuko-Stecker, die alle unsichtbar unter einer Abdeckung verschwinden. Das textilummantelte Kabel der Dose ist drei Meter lang, die fünf Steckdosen sind so angeordnet, dass alle nutzbar sein sollen, auch wenn man Netzteile hineinsteckt, die gerne mal mehrere Steckdosen blockieren. Ein Überspannungsschutz ist integriert. Falls die Sicherung mal ausgelöst wird, kann man den Stromkreis durch einen Druck auf den Sicherungsschalter am Boden der ES 01 wieder schließen.

Alle angeschlossenen Geräte lassen sich mit einem Knopfdruck ein- oder ausschalten. Eine weiße LED zeigt den aktuellen Status an. Die Kabel verbergen sich unter der Abdeckung und werden durch einen Gummi-Clip zusammengehalten. Der Preis ist leider noch nicht bekannt, nur die Farben: Rot, Weiß und Schwarz. (Frank Müller via Stilsucht )

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Smartphone-Tablet-Laptop mit Ubuntu

NexPhone: Ein Telefon soll mit Zubehör zum vollwertigen Rechner werden

NexPhone: Ein Telefon soll mit Zubehör zum vollwertigen Rechner werden

Foto: indiegogo.com

Ein bislang unbekanntes Unternehmen namens Nex will ein Smartphone entwicklen, das als "Gehirn" für passende Tablets, Laptops und PC fungiert - angetrieben von Android und Ubuntu. Noch suchen die Macher allerdings nach Geldgebern auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo.

Die Entwickler stellen sich das so vor: Das NexPhone funktioniert im Smartphone- und Tablet-Modus mit Android, und sobald Monitor und Tastatur zur Verfügung stellen, wechselt es auf Ubuntu for Android. Insofern ist das weder Hexenwerk noch Raketentechnologie: Alle diese Bausteine könnten auch andere Hersteller nutzen, sofern sie dafür einen Markt sehen. Asus versucht sich mit dem PadFone zumindest an der Smartphone-Tablet-Kombination.

Die große praktische Frage ist, ob sich die unterschiedlichen Anforderungen der diversen Gerätekategorien wirklich so simpel vereinen lassen. Was ist beispielsweise mit dem Speicherplatz? Smartphones haben heute 16, 32, vielleicht 64 GB Platz. Das ist lächerlich wenig, wenn das Gerät zugleich einen PC ersetzen soll. Und das Versprechen von Nex ist schließlich, dass wir nichts mehr synchronisieren müssen. Also müssen alle Daten, die ich heute auf einem Laptop oder Desktop habe, auf dem NexPhone Platz finden - ansonsten brauche ich doch wieder die Cloud oder externe Laufwerke.

Und auch die Performance darf man in Frage stellen. Natürlich ist es an sich beeindruckend, wie viel Rechenkraft man heutzutage in einem Smartphone haben kann - eine dedizierte Grafikkarte gehört aber nicht dazu. Und was ist eigentlich, wenn ich das NexPhone gerade als PC nutze und einen Anruf bekomme?

Zudem ist es so, dass die schöne neue Nex-Welt nur funktioniert, wenn man alle weiteren Geräte ebenfalls dazu passend hat. Ich brauche ein spezielles Tablet, ein spezielles Laptop, einen speziellen Monitor. Wer wird sich das alles anschaffen wollen und wer wird sich dabei auf kompatible Geräte beschränken wollen? NexPhone plus Dock sollen 500 Dollar kosten, das Tablet 150 Dollar und der Laptop 200 Dollar.

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob es hier überhaupt ein Problem gibt, das gelöst werden muss. Die Macher von Nex stellen beispielsweise die Cloud als etwas dar, das man erst lernen muss und das irgendwie kompliziert sei. Ich persönlich kann das aus meinen Erfahrungen mit Cloud-Diensten wie Dropbox, Evernote oder Apples iCloud nicht bestätigen. Einmal eingerichtet, verrichten sie automatisch im Hintergrund ihren Dienst. (Jan Tißler)

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