Neue Gadgets Strampeln für Strom
K-Tor Power Box: Strampeln für Strom
Foto: K-TorK-Tor liefert nach eigener Aussage grünen Strom, an jedem Ort, zu jeder Zeit. Zum Beispiel mit der leicht zu transportierenden Power Box, einem pedalbetriebenen Generator, der genug Energie liefert, um zumindest Netbooks zu versorgen.
Das Szenario kommt wohl jedem bekannt vor, der mit stromhungrigen Gadgets unterwegs ist: Man hat sich beim checken des Facebook-Profils vergessen oder ist mitten in einem wichtigen Chat und bemerkt plötzlich, dass der Akku bis auf wenige Prozent Kapazität abgesackt ist. Leider sitzt man aber in einem Café oder an einem anderen Ort, an dem man keinen Zugang zu einer Steckdose hat.
In diesem Fall kann man einfach seine Power Box auspacken und mit dem gemütlichen Strampeln beginnen. Zwar wird man einige seltsam berührte Blicke einstecken, aber immerhin muss das Surfen oder das Telefonat nicht unterbrechen. Der pedalbetriebene Generator versorgt Geräte mit bis zu 20 Watt Verbrauch mit Energie - einfach Stecker in die (amerikanische) Steckdose des K-Tor stecken und loslegen.
Die komplette Power Box wiegt rund 1,8 Kilo und lässt sich für den Transport zu einem handlichen Paket zusammenklappen. Sie liefert nicht nur Energie im Notfall, sondern kann auch dazu beitragen, die negativen Folgen der sitzenden Tätigkeit etwas im Zaum zu halten. Wer strampelt, um seinen Rechner mit Strom zu versorgen, hält den Kreislauf in Gang und verbraucht zusätzliche Kalorien.
Die Obergrenze von 20 Watt macht die Powerbox allerdings leider untauglich für die Geräte, die zusätzliche Stromreserven wirklich dringend benötigten. Für Laptops reichen 20 Watt nicht aus. Immerhin kann man mit der Power Box ein normales Netbook betreiben. Trotzdem scheint es einfacher, für Notfälle auf ein zusätzliches Akkupack zurückzugreifen - die Zielgruppe dürfte eher in der Wildnis anzutreffen sein als in der Stadt.
Mehr Infos über die Power Box gibt es auf der Website von K-Tor. Laut K-Tor soll das Gerät ab April 2012 verschickt werden und der Preis wird wahrscheinlich so um die 128 Euro betragen. (Frank Müller via Gizmag )
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Spionage Gadget für Bastler
Xaxxon Oculus: Spionage Gadget für Bastler
Foto: XaxxonDarauf haben Hobby-Spione schon lange gewartet: Oculus, eine Kombination aus Chassis und Software, die jedes Netbook in einen Fahrroboter verwandelt, der sich beispielsweise per Smartphone steuern lässt.
Der Fahrroboter Oculus besteht aus einem Chassis, in dem laut Hersteller Xaxxon die meisten 10-Zoll-Netbooks Platz finden sollen. Getriebemotoren treiben die starr ausgerichteten Vorderräder an, die Hinterräder sind omnidirektional gelagert, so kann der Oculus an Ort und Stelle wenden. Zum idealen Spionagegadget macht den Fahrroboter ein servogesteuertes Periskop. Dank diesem kann mit der Webcam des installierten Netbooks die Umgebung des Oculus abgefilmt werden.
Die Steuerungsbefehle der Clientsoftware nimmt via W-Lan eine Serversoftware entegen, die auf einem Laptop (Windows 7, Vista XP und Linux) installiert werden muss. Diese Software sendet auch die Bilder und den Ton der Webcam an die Clientsoftware, die auf Smartphones läuft oder in jedem beliebigen Browser, der um das Flash-Plugin erweitert worden ist. Besonders nett: Der Video- und Audio-Stream funktioniert auch in die andere Richtung. So kann Oculus auch Video-Botschaften überbringen - ob der Fahrroboter dergestalt einen ertappten Einbrecher oder überdrehte Kinder zur Räson bringen kann? Die Oculus-Erfinder scheinen davon überzeugt.
Die Energie bezieht der Oculus per USB. Laut Xaxxon soll ein durchschnittlicher Netbook-Akku für ein bis zwei Stunden Spionage-Action ausreichen; bevor der Akku vollständig entladen ist, soll der Oculus dank "Dynamic Machine Vision Auto-Motion" (DMVAM) selbständig eine Ladestation ansteuern.
Die Bastlergemeinde wird sich freuen, dass das Microcontroller Board auf Open Source Hardware (Arduino / ATmega328) basiert und damit einfach und fast beliebig erweitert werden kann, beispielsweise um Sensoren oder Servos. In diesem Sinne ist auch die Software als Open Source Projekt gehalten, hier geht's zum Projekt. Noch in Entwicklung befindet sich ein optionaler Scheinwerfer, der den Oculus auch nächtens sehen lässt sowie ein Xtion Sensor Add-on. Dank letzterem sieht Oculus in 3D. Finanziert wurde die Entwicklung des Oculus via Kickstarter, kosten soll das Gerät rund 200 Euro. (Simon Wüthrich)
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Stromverbrauch im Blick
Rrrevolve Wattcher: Stromverbrauch im Blick
Foto: RrrevolveK-Tor liefert nach eigener Aussage grünen Strom, an jedem Ort, zu jeder Zeit. Zum Beispiel mit der leicht zu transportierenden Power Box, einem pedalbetriebenen Generator, der genug Energie liefert, um zumindest Netbooks zu versorgen. Wattcher geht zwar beim eigenen Namen verschwenderisch mit Konsonanten um, aber die eigentliche Kernkompetenz des Geräts liegt im Sparen. Genauer gesagt: im Stromsparen.
Natürlich sind wir alle umweltbewusst, machen das Licht aus, wenn wir aus dem Zimmer gehen und lassen unsere technischen Geräte nicht im Standby-Modus, sondern schalten sie ganz aus. Aber wer weiß schon genau, wieviel ein Gerät wirklich verbraucht? Der Wattcher. Er besteht aus einem Funksender mit einem Sensor, der in Sekundenschnelle auf dem Stromzähler angebracht wird.
Der Sender funkt dann den Stromverbrauch an ein Empfangsgerät, das den exakten zusätzlichen Verbrauch anzeigt, der entsteht, wenn ein Gerät eingeschaltet wird. Dabei verfügt der Wattcher über verschiedene Anzeigemodi. Je nach Auswahl verrät er
- den aktuellen Verbrauch in Watt: Wie viel Energie verbrauchen die angeschlossenen Gerät in diesem Moment?
- den gesamten Stromverbrauch der letzten 24 Stunden in Kilowatt pro Tag.
- den Ziel-Verbrauch in Prozent: Wie hoch ist der Tagesverbrauch verglichen mit der angestrebten Menge? Werden die eigenen Energiespar-Ziele erreicht?
Natürlich verbraucht der Wattcher selbst auch Energie. Schließlich funkt er die Signale vom Stromzähler an den Empfänger, der in einer Steckdose sitzt. Aber der Wattcher hat einen sehr niedrigen eigenen Energieverbrauch. Alle Teile zusammen verbrauchen weniger als ein Watt.
Ganz nebenbei holt man sich mit dem Wattcher auch noch ein Objekt ins Haus, das für die Dutch Design Awards 2009 nominiert war und den ICT Umwelt Award 2010 gewonnen hat. Mehr Infos über den Wattcher gibt es auf der Website von Rrrevolve, wo man ihn auch bestellen kann. Bei einem Preis von rund 110 Euro muss man allerdings eine Menge Strom sparen, bis sich der Wattcher amortisiert hat. (Frank Müller)
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