Neue Gadgets Tödliche Entscheidung
Schrödingers Katze: Auf Leben und Tod
Foto: Think GeekKatzencontent der etwas anderen Art: Think Geek hat einen Helfer im Programm, die eine einfache Entscheidung zu einer Sache von Leben und Tod macht - jedenfalls für Schrödingers Katze. Ideal für Nerds, denen es zu profan ist, einfach eine Münze zu werfen.
Spätestens seit Folge 17 der Comedy-Serie "The Big Bang Theory" sollte das Gedankenexperiment des Quantenphysiker Erwin Schrödinger um Leben oder Tod einer hypothetischen Katze einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sein. Der Physiker ging in einem Gedankenspiel von einer Katze aus, die sich in einem geschlossenen Raum befindet, zusammen mit einem zu zerfallende Atomkern, einem Geigerzähler und Giftgas.
Zerfällt der Kern, löst das den Geigerzähler aus, der daraufhin das Giftgas freisetzt. Quantenmechanisch scheint es nun möglich zu sein, dass sich ein Kern in einem Zustand der Überlagerung befindet, was bedeutet, dass er zugleich zerfallen und nicht zerfallen ist.
Was bedeutet das für die Katze? Ob sie tot ist oder nicht, erfährt man erst, wenn man den geschlossenen Raum öffnet. Beziehungsweise beendet man den schwebenden Zustand der Überlagerung durch das Öffnen und die Beobachtung. Genaueres steht im entsprechenden Wikipedia-Artikel .
Die Entscheidungshilfe von Think Geek zitiert dieses Szenario und spielt mit dem Verhältnis von Ursache und Wirkung. So entscheidet man zwar mit dem Öffnen der Tür über Leben und Tod der virtuellen Katze, unterwirft seinen freien Willen aber auch dem Ergebnis. "Lebt" die Katze, beantwortet das eine vorher gestellte Frage mit "ja", liegt sie "tot" am Boden, heißt das "nein".
Alles, was man für diese Magie benötigt, sind 30 Dollar (rund 23 Euro) für die Entscheidungshilfe von Think Geek sowie drei AA-Batterien. (Frank Müller)
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Beschäftigungs-Schmuck
Kinekt-Ring: Zahnräder für nervöse Zeitgenossen
Foto: KinektSind sie auch ein nervöser Herumknibbler und -fummler? Treiben Sie auch Ihre Umwelt damit in den Wahnsinn, alles mögliche anzufassen, zu drehen, herauszuziehen, nur weil Sie nicht still warten können? Sind Kugelschreiber, Büroklammern, Telefone, Kaffeelöffel nicht vor Ihnen sicher? Dann gibt es jetzt die passende Ablenkung für Sie: den Gear Ring von Kinekt.
Zwei Ringe sind über eine Reihe von Zahnrädern miteinander verbunden und können gegeneinander gedreht werden. So kann man seine Nervosität unter Kontrolle halten - und lernt gegebenenfalls auch etwas über Mechanik. Weiterer Vorteil: Die Nervosität können Sie weitgehend unbemerkt von anderen in den Griff bekommen, so dass Sie damit nicht Ihre Umwelt belästigen. Nur ein kleines Surren könnte die Dreherei begleiten. In Situationen, in denen Stille gefragt ist (beispielsweise im Konzert oder bei der Ansprache Ihres Chefs) könnte der Gear Ring deswegen irritieren.
Ich hoffe nur, dass die Härchen auf dem Fingerrücken nicht eingeklemmt werden, denn das könnte unangenehm werden. Immerhin dürfte der Edelstahlring nicht rosten.
Der Ring kostet 165 Dollar, was umgerechnet etwa 125 Euro entspricht. Kinekt versendet weltweit kostenlos, verspricht die Website. Als einzige Frage bleibt, wie lange diese mechanische Droge bei den nervösen Zeitgenossen in meiner Umgebung wohl für Ablenkung sorgt, bevor wieder der nächste Kugelschreiber dran glauben muss. (Thomas Jungbluth)
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Die E-Mail auf dem Schreibtisch
Mail-Melder: Licht für Windows
Foto: getdigitalDer Mail Melder ist ein kleines Gadget, das genau das tut, was der Name vermuten lässt: Es vermeldet den Eingang neuer Mails. Beim Mail Melder handelt es sich um einen kleinen Plastikbriefumschlag für den Schreibtisch, der per USB an den Computer angeschlossen wird und nach der Konfiguration durch farbiges Aufleuchten auf den Eingang neuer Mails aufmerksam macht.
Der Benutzer kann bis zu zehn Konten anlegen, wobei über reine Mail-Postfächer hinaus auch Facebook, Twitter und Weibo angemeldet werden können. Jedem dieser Konten lässt sich eine Alarmfarbe zuordnen, die dann den Eingang neuer Nachrichten signalisiert. Der Mail Melder kennt vier Zustände: grün für einen leeres, gelb für eine halb gefülltes und orange für eine volles Postfach. Der Eingang neuer Nachrichten wird durch Aufleuchten in der dem Konto zugeordneten Farbe signalisiert.
Die Software, die das Gadget steuert, ist derzeit leider nur für Windows erhältlich, läuft unter allen Versionen des Betriebssystems von XP aufwärts und ist mit wenigen Klicks installiert. Das Programm selbst ist sehr schlicht gehalten und bietet nur das Nötigste. Man kann Mail-Accounts anlegen und ein paar Einstellungen wie etwa das Update-Intervall festlegen.
Der Mail Melder ist ein guter Begleiter für all jene, die während der täglichen Arbeit nicht alle Mail-Postfächer ständig im Auge behalten können, auch nicht von Pop-Up-Meldungen des Mail-Clients gestört werden aber trotzdem nichts verpassen wollen. Das Gadget selbst erfordert nach der ersten Konfiguration keinerlei Interaktion und hält den Benutzer stets unaufdringlich auf dem Laufenden. Wem das nicht genügt, der kann zusätzlich noch ein akustisches Alarmsignal aktivieren, das bei Nachrichteneingang über den PC ausgegeben wird.
Inzwischen gibt es auch ein Angebot an Zusatzprogrammen, wie zum Beispiel einen freien Treiber der den Einsatz des Mail Melders auch unter Linux ermöglicht. Oder ein PHP-Script, das die Steuerung des Gadgets über eine Website erlaubt. Auch wer der ursprünglich angedachten Funktion nichts abgewinnen kann, findet somit in dem Mail Melder für knapp 20 Euro ein interessantes Spielzeug.
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