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Neue Gadgets Die Zeit dreht sich im Kreis

Wieder einmal hat sich ein Designer des Themas Zeitmesser angenommen, mit erstaunlichem Ergebnis. Außerdem zeigt neuerdings.com diesmal Lautsprecher für drinnen und draußen sowie eine Spieluhr für das iPad.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Period Clock: Uhrzeit ablesen mal anders

Period Clock: Uhrzeit ablesen mal anders

Foto: Tamer Koseli

Die klassische analoge Uhr mit ihren Zeigern für Stunden, Minuten und Sekunden hat sich seit Jahrhunderten bewährt - aber ist damit natürlich auch sattsam bekannt. Warum nicht etwas Neues wagen? Der im schweizerischen Courtepin geborene und jetzt in Istanbul lebende Designer Tamer Koseli hat es mit der Period Clock getan. Dabei muss man bei seinem Entwurf nicht etwa besondere Mathekenntnisse besitzen oder Spaß am Rätseln haben. Er nimmt stattdessen das bekannte Anzeigemodell einer analogen Uhr, ersetzt aber die Zeiger durch Kreise und Punkte. Die Idee kombiniert er mit dezenten Farb- und Materialkombinationen.

Auf den ersten Blick ist die Period Clock ein minimalistisches Designstück, das sich bestens in eine skandinavisch oder japanisch geprägte Umgebung einpasst. Der große Kreis dreht einen mittleren Kreis herum und ersetzt damit den klassischen Stundenzeiger. Der mittlere Kreis wiederum dreht einen Punkt herum und ersetzt damit den Minutenzeiger. Zusätzlicher Gag: Die Kunststoffmodelle könnten phosphoreszierend beschichtet werden, so dass die Uhr im Dunkeln von selbst leuchtet und ablesbar bleibt.

Wie oft bei solchen Entwürfen ist weder ein Preis noch ein Veröffentlichungsdatum bekannt.

(Jan Tißler via Yankodesign )

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Skulpturale Sound-Docks

Denon Cocoon: Docking-Station fürs iPhone

Denon Cocoon: Docking-Station fürs iPhone

Foto: Denon

Mit zwei neuen Geräten möchte Denon im Markt der Lautsprecherdocks mitspielen: Das Modell Cocoon Home und dessen kleinerer, per Akku betriebener Bruder Cocoon Portable sollen mit hoher Klangqualität und integriertem W-Lan die Besitzer von Smartphones und Tablets überzeugen. In der Produktankündigung der Cocoon-Modelle gesteht Denon zwar ein, dass man hiermit einen "bereits gut sortierten Markt" betritt. Man erhofft sich aber, trotzdem mit den Cocoon-Soundsystemen neue Impulse geben zu können.

Cocoon Home

Die Home-Version hat die Form eines, wie der Name schon sagt, Kokons und bringt eine Vielzahl an Features mit sich. Wer nun erwartet, dass angesichts der Airplay-Kompatibilität nur Besitzer von Apples iDevices in den Genuss dieser Features kommen, wird von Denon überrascht: Das drahtlose Streamen soll neben iOS-Geräten auch mit Android- und Windows-Smartphones möglich sein. Darüber hinaus unterstützen die Cocoon-Geräte Internet-Radio-Streams und das Abspielen von Audiodateien aller gängigen Formate, die per Netzwerk von einem beliebigen PC, Mac oder Netzwerkspeicher bereitgestellt werden können.

Damit man die Cocoons möglichst einfach bedienen kann, bietet Denon die kostenlose Cocoon-App für iOS und Android an. Ein nettes, wenn auch völlig überflüssiges Detail am Rande: Die Hintergrund-Farbe der App passt sich auf dem Smartphone automatisch der Farbe des Cocoons an - schwarz oder weiß. Ob es auch eine entsprechende App für Windows-Smartphones geben wird, ist derzeit noch offen.

Damit bei all den Features der Klang nicht zu kurz kommt, verbaut Denon in seinem Home-Cocoon ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem, das über Denons Dual Layer Cones verfügt und kombiniert diese mit einem Highend-DSP. Die digitale Endstufe der Home-Version liefert insgesamt 100 Watt zu den Lautsprechern.

Cocoon Portable

Die portable Cocoon-Ausgabe bringt die gleichen Funktionen mit sich, hat aber zusätzlich einen Akku, der den Kokon für rund fünf Stunden am Leben halten soll. Darüber hinaus ist er mit einem spritzwasser- und staubgeschützten Gehäuse ausgestattet, hat ein Aufbewahrungsfach für die mitgelieferte Fernbedienung und einen dezenten Tragegriff. Die beiden Lautsprecher werden mit jeweils 25 Watt befeuerten.

Während es die Home-Version dieser Serie in schwarz und weiß geben wird, wird die Portable-Version nur in schwarz erhältlich sein und egal für welche Version man sich entscheidet, es werden jeweils 599,- Euro fällig, wenn die Geräte später im diesem Sommer in den Handel kommen.

(Frank Busch)

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Das iPad als interaktives Musikspielzeug

Little Boxes: Spieluhr für das iPad

Little Boxes: Spieluhr für das iPad

Little Boxes sind Spieluhren der nächsten Generation, die nur in Kombination mit der richtigen App auf dem iPad funktionieren. Es handelt sich also um ein audiovisuelles Projekt, bei dem die analoge Welt mit der digitalen interagiert. Das Projekt verbindet Digitales und Analoges äußerst spielerisch und hebt das Konzept der Spieluhr auf eine neue Ebene.

Momentan besteht Little Boxes aus einer App und drei Holzboxen die Spieluhren ähneln und auf dem iPad platziert werden. Gummipuffer an der Unterseite verhindern ein Verkratzen. Die App erkennt die unterschiedlichen Boxen und zaubert verschiedene Töne und visuelle Effekte auf den Bildschirm, wenn man beginnt, an der Kurbel der Box zu drehen. Klanglich erinnert das ein wenig an Bloom, die iPhone-App von Brian Eno.

Der Nutzwert ist, wie gesagt, eingeschränkt. Aber Little Boxes zeigt sehr schön, wie man altbekannte analoge Konzepte durch digitale Apps und Gadgets ergänzen kann. So ließen sich die "Spieluhren" der Little Boxes durch App-Updates zum Beispiel mit neuen Klängen und Effekten versehen.

(Frank Müller via Ubergizmo )

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