Neue Vorabversion von Microsoft Windows 10 - DER SPIEGEL
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Neue Vorabversion von Windows 10 Größere Buttons für kleinere Computer

Mit einer neuen Vorabversion passt Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 stärker an Tablets an. Auch einige Apps und der neue Webbrowser Spartan wurden überarbeitet.
Windows 10: Optimierungen für Touchscreen-Rechner
Windows 10: Optimierungen für Touchscreen-Rechner

Windows 10: Optimierungen für Touchscreen-Rechner

Foto: Microsoft / dpa
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Microsoft hat der aktuellen Vorschauversion des Betriebssystems Windows 10 zwei neue Apps spendiert: Eine neue E-Mail- und eine neue Kalender-Anwendung sollen sich vor allem auf Tablets besser bedienen lassen.

Was bei anderen Tablet-Betriebssystemen längst funktioniert, soll nun auch mit Windows 10 klappen: Die Nutzer sollen künftig eine E-Mail löschen, bewegen oder als ungelesen markieren können, indem sie mit dem Finger über die Nachricht wischen. Das teilte Microsoft in einem Blogbeitrag mit . Was genau bei einer Wischbewegung passiert, kann man in den Einstellungen festlegen. Die Apps unterstützen alle gängigen E-Mail-Standards und empfangen Nachrichten über Exchange, IMAP und POP.

An Touchscreen-Nutzer haben die Entwickler dieses Mal auch bei Verbesserungen an der Taskleiste gedacht. Microsoft hat unter anderem den Startknopf und das Icon für die persönliche Sprachassistentin Cortana vergrößert. Damit sollen die Knöpfe auch auf kleineren Tablet-Bildschirmen besser zu erkennen und mit den Fingerspitzen zu bedienen sein.

Sofern der Touchscreen kleiner ist als zehn Zoll, starten Geräte mit Windows 10 künftig automatisch im sogenannten Tablet-Modus. Für alle anderen Geräte kann diese Option manuell aktiviert werden. Im Tablet-Modus schränkt Microsoft beispielsweise die Möglichkeiten ein die Fenster frei zu skalieren und öffnet Apps direkt über die ganze Bildschirmfläche.

In der aktuellen Windows-Vorschau mit der Build-Nummer 10061 hat Microsoft zudem die maximale Anzahl virtueller Desktops aufgehoben, zwischen denen die Anwender wechseln können. Die Nutzer können Apps nun also auf so viele virtuelle Bildschirme verteilen, wie sie wollen. Überdies hat Microsoft einige Fehler im neuen Webbrowser Spartan beseitigt, der künftig den Internet Explorer ersetzen soll.

Microsoft setzt große Hoffnungen in das neue Betriebssystem. Es soll erstmals eine einheitliche Plattform für PC, Tablets und Smartphones liefern. So wie es aussieht, soll Windows 10 bereits Ende Juli erscheinen.

jbr