Nokia will mit Riesentelefonen und Tablet punkten - DER SPIEGEL
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Windows-Geräte Nokia will angeblich mit Riesentelefonen und Tablet punkten

Microsofts Handy-Sparte Nokia wird am Dienstag neue Geräte vorstellen, berichtet das "Wall Street Journal". Neben Riesentelefonen mit Windows könnte es auch ein erstes Nokia-Tablet geben.
Nokia-Telefon mit Windows (Symbolbild): Details zum neuen Riesentelefon
Nokia-Telefon mit Windows (Symbolbild): Details zum neuen Riesentelefon

Nokia-Telefon mit Windows (Symbolbild): Details zum neuen Riesentelefon

Foto: AP/dpa
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New York - Gleich sechs neue Geräte will Nokia am Dienstag laut einem Zeitungsbericht vorstellen. Darunter soll auch ein Tablet-Computer sein sowie Smartphones mit besonders großen Bildschirmen, berichtete das "Wall Street Journal"  unter Berufung auf informierte Personen. Nokia hatte für Dienstag zur Vorstellung von Neuheiten nach Abu Dhabi geladen.

Ob es sich bei dem Tablet um das Nokia Lumia 1520 handelt, zu dem erste Details bereits durchgesickert sind, berichtet die Zeitung leider nicht. Das Lumia 1520  soll einen sechs Zoll großen Bildschirm haben und könnte damit schon als Mini-Tablet durchgehen. Für die Mischung aus Tablet und Smartphone hat sich der Kunstbegriff "Phablet" etabliert.

Vor wenigen Wochen hat Nokia den Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft vereinbart. Der bisherige Konzernchef Stephen Elop kehrt damit zu seinem früheren Arbeitgeber Microsoft  als Verantwortlicher für den Geräte-Bereich zurück.

Der einstige Handy-Weltmarktführer konzentriert sich seit zweieinhalb Jahren auf Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone. Nokia konnte damit zwar Schritt um Schritt Marktanteile im Smartphone-Geschäft zurückgewinnen, liegt beim Absatz aber nach wie vor weit hinter den Spitzenreitern Samsung und Apple zurück.

Im vergangenen Quartal seien mindestens acht Millionen Smartphones der Marke Lumia verkauft worden, schrieb das "Wall Street Journal". Das wäre ein neuer Rekord. Allerdings setzt Samsung stabil um die 70 Millionen Computer-Handys pro Vierteljahr ab und Apple um die 30 Millionen iPhones.

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Foto: Nokia
ore/dpa