Notebook von Porsche Design: Das ist das Book One
Nobel-Computer Jetzt kommt das Porsche-Notebook
Mit Autos hat die Porsche Design Group nichts zu tun. Dafür umso mehr mit Vermarktung. Sie versteht sich bestens darauf, den Nimbus der berühmten Sportwagenmarke auf alltägliche Dinge zu übertragen. Im Angebot finden sich Kopfhörer, Armbanduhren, Sweatshirts und manchmal sogar automobile Gadgets. Etwa eine Soundbar im Design der Auspuffanlage eines Porsche 911 GT3. Und jetzt auch ein 2-in-1-Notebook, ein Gerät also, das Tablet und Laptop zugleich ist.
Vorgestellt wurde der noble Mobilrechner von Porsche Design zusammen mit Microsoft am Rande des Mobile World Congress in einem der teuersten Hotels von Barcelona. Weder dem Ambiente noch dem Book One genannten Notebook mangelt es an Luxus. Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium gefräst, die Oberfläche eloxiert. Das soll fein aussehen und sich auch so anfühlen.
Bemerkenswert sind die beiden Drehgelenke, mit denen die Tablet-Einheit und die Tastatur des 2-in-1-Geräts verbunden sind. Deren Zahnräder seien von der Bauweise eines Sportwagens inspiriert, heißt es von Porsche Design. So werde die Möglichkeit, Tastatur und Tablet voneinander zu trennen "um eine 360-Grad-Beweglichkeit der Tablet-Einheit ergänzt". Man kann die Tastatur also auf den Rücken drehen (siehe Bilderstrecke). Die von Porsche Design patentierte Gelenkeinheit erinnert optisch deutlich an die Gelenke, die Lenovo in seinen Yoga-Geräten verwendet.
Notebook von Porsche Design: Das ist das Book One
Technisch bietet das Book One keine Angriffsfläche, ist ab Werk bereits üppig ausgestattet. Dem Intel Core-i7-Prozessor stehen 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung, die SSD hat 512 Gigabyte Speicherplatz. Der 13,3 Zoll große Bildschirm zeigt 3200 x 1800 Pixel an. Peripherie kann über zwei USB-3- und zwei USB-C-Buchsen angeschlossen werden. Die 5-Megapixel-Webcam verfügt über einen Infrarotsensor zur biometrischen Gesichtserkennung. Die Tastatur ist beleuchtet, ein Zeigestift zum Schreiben auf dem Bildschirm wird mitgeliefert.
Vorinstalliert ist Windows 10 Pro, was auch der Grund ist, weshalb Microsoft an der Veranstaltung beteiligt war. Für den US-Konzern ist das Gerät ein Vorzeige-Notebook, das zeigen soll, wie gut Windows-Rechner aussehen können. Und gut sieht das Porsche-Design-Notebook fraglos aus.
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Ob man aber wirklich bereit ist, für einen Porsche-Schriftzug auf dem Deckel den Preis zu zahlen, den der Hersteller dafür verlangt, ist eine andere Frage. Denn mit 2795 Euro ist das Book One ein Luxusartikel. Ein technisch ungefähr vergleichbaresMicrosoft Surface Book ist mit rund 2400 Euro allerdings auch nicht substanziell billiger.