Upgrade auf Windows 8 Pro wird deutlich teurer - DER SPIEGEL
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Betriebssystem Upgrade auf Windows 8 Pro wird deutlich teurer

Der 31. Januar ist die letzte Möglichkeit, Microsofts Upgrade-Angebot für Windows 8 wahrzunehmen. Danach wird es um ein Vielfaches teurer. Auch wer das neue Betriebssystem bereits nutzt, hat jetzt die letzte Möglichkeit, ein Gratisangebot wahrzunehmen.
Microsoft-CEO Steve Ballmer mit einem Windows-8-Tablet: Ende der Einführungsphase
Microsoft-CEO Steve Ballmer mit einem Windows-8-Tablet: Ende der Einführungsphase

Microsoft-CEO Steve Ballmer mit einem Windows-8-Tablet: Ende der Einführungsphase

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
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Berlin - Ab Freitag wird der Umstieg auf Windows 8 für PC-Nutzer teurer. Am 31. Januar läuft das Einführungsangebot für das neue Betriebssystem aus. Vom 1. Februar an kostet ein Upgrade auf die Standardversion von Windows 8 dann knapp 120 Euro. In den ersten Monaten konnten Umsteiger von älteren Windows-Versionen schon für knapp 30 Euro eine Lizenz für Windows 8 Pro von der Microsoft-Website herunterladen. Dieselbe Pro-Version wird künftig 280 Euro kosten.

Gleichzeitig endet am 31. Januar die Einführungsphase des Windows 8 Media Center Packs. Bisher konnten Kunden die Software, über die man in Windows per TV-Stick Fernsehen oder den PC als Videorecorder verwenden konnte, online einen kostenlosen Lizenzschlüssel anfordern . Ab dem 1. Februar kostet die Software zehn Euro. Wichtig: Die Aktivierung der per E-Mail zugeschickten Lizenzschlüssel ist auch nur bis zum 31. Januar möglich.

Wer die Einstiegsrabatte verpasst hat, kann zumindest als Schüler oder Student noch einmal für weniger Geld an das neue Windows kommen. Ab 21. Februar soll Windows 8 Pro für Nutzer einer älteren Windows-Version für knapp 70 Dollar (52 Euro) zu haben sein, teilte Microsoft in einem Firmenblog mit. Kunden können auch die sogenannte System Builder-Versionen erwerben, die anstelle eines Upgrades eine Neuinstallation des Betriebssystems ermöglicht. Sie kosten rund 82 Euro in der Grundversion beziehungsweise 125 Euro in der Pro-Variante. In Deutschland vertreibt Microsoft diese Windows-Versionen, die eigentlich nur für Systemhersteller vorgesehen sind, auch an private Endkunden.

Zum Absatzerfolg von Windows 8 gibt es bisher widersprüchliche Angaben. Microsoft zeigte sich zufrieden mit 60 Millionen verkauften Lizenzen, sowohl zum Einsatz auf neuen Geräten als auch für Umsteiger von einer älteren Windows-Version. Das neue Betriebssystem habe die Kunden begeistert, erklärte Konzernchef Steve Ballmer vergangene Woche.

Der Optimismus von Ballmer wurde nicht von allen PC-Herstellern geteilt: "Der ganze Markt hat sich seit dem Start von Windows 8 nicht erholt", sagte der Präsident des taiwanesischen Herstellers Acer, Jim Wong. "So einfach kann man bewerten, ob es erfolgreich ist oder nicht." Auch Dell rechnet nicht damit, dass Kunden sofort auf den neuen Windows-Zug aufspringen. "Der Verkaufsstart lief langsamer als erwartet", sagte der Chef von Hewlett-Packard, Todd Bradley, Mitte Januar im Interview mit Bloomberg TV. Er erwarte jedoch weiteres Wachstum.

mak/dpa