US-Markt: Dell gibt sein Android-Tablet auf - DER SPIEGEL
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Angefasst: Dell Streak

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US-Markt Dell gibt sein Android-Tablet auf

Keine Android-Tablets mehr in den USA: Dell stellt den Vertrieb seiner Streak-Tablet-PC im Heimatmarkt ein. Mit dem Google-System hatte man gegen die Apple-Konkurrenz keinen Erfolg. Angeblich arbeitet der Hersteller nun mit Microsoft an Windows-Tablets.
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Der US-Computerhersteller Dell macht im harten Kampf um die boomenden Tablet-Computer in den USA einen Schritt zurück. Der Konzern werde das Modell Streak mit dem Google-Betriebssystem Android nicht mehr auf seinem Heimatmarkt verkaufen, kündigte das Unternehmen an. In anderen Teilen der Welt soll der Tablet-PC weiterhin erhältlich sein - beispielsweise in Deutschland. Dell hatte das erste Streak-Tablet mit einem Sieben-Zoll-Bildschirm 2010 vorgestellt, im Januar folgte ein Fünf-Zoll-Modell.

Der Markt für Tablet-Computer wird bislang vom US-Technologiekonzern Apple mit seinem iPad dominiert. Starke Konkurrenz erhielt dieser allerdings kürzlich von Amazon, das in den USA einen eigenen Tablet-PC auf den Markt brachte. Dieser kostet nur einen Bruchteil des Apple-Modells - und soll sich über den Kauf von Büchern, Musik und Filmen für das Gerät finanzieren. Auch Samsung ist mit seinen Tablet-Computern der Galaxy-Tab-Reihe erfolgreich.

Dell erklärte nun, trotz des Rückzugs dem Markt mit mobilen Geräten treu zu bleiben und neben klassischen Computern auch andere Produkte anbieten zu wollen. Laut dem Fachdienst "Digitimes " arbeitet Dell an Windows-8-Tablets, die im kommenden Jahr zum Start des neuen Microsoft-Systems erscheinen sollen.

Ende vergangener Woche hatte Blackberry-Anbieter Research In Motion (RIM) wegen des schwachen Absatzes seines Tablet-Computers Playbook 360 Millionen Dollar abgeschrieben. Weil sich das Blackberry-Tablet so schlecht verkauft, musste RIM bereits drastisch die Preise senken. Während das Gerät ursprünglich rund 500 Dollar kosten sollte, bekam man es in den USA zuletzt in Angeboten bereits für 199 Dollar (147 Euro). Mit der Anpassung, die vor Steuern 480 Millionen Dollar betrugt, werde der Wert der Playbook-Lagerbestände korrigiert, teilte RIM weiter mit.

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Playbook: Ein Tablet für das Blackberry

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Im dritten Quartal seien 150.000 Playbook-Tablets an den Handel geliefert worden. Man sehe eine steigende Nachfrage. Research In Motion bekräftigte, im Tablet-Geschäft bleiben zu wollen. Der Markt stecke noch in den Kinderschuhen, betonte Co-Chef Mike Lazaridis.

lis/dpa

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