Yellow Jacket: iPhone als Elektroschocker - DER SPIEGEL
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Neue Gadgets Diese iPhone-Hülle schockt elektrisch

In der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com: Eine iPhone-Hülle mit eingebautem Elektroschocker, eine Ablage-, Lade- und Soundstation für Gadgets im Filzdesign und ein Bluetooth-Armband für den kleinsten iPod.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Yellow Jacket: iPhone als Elektroschocker

Yellow Jacket: iPhone als Elektroschocker

Foto: Yellow Jacket

Die Smartphone-Hülle Yellow Jacket schützt nicht nur das iPhone, sondern auch seinen Besitzer - durch Elektroschocks von 650.000 Volt. Im Prinzip handelt es sich bei Yellow Jacket um eine Kombination aus iPhone-Hülle und Elektroschocker mit eigenem Akku. Dieser Akku kann dazu genutzt werden, einem Angreifer einen Stromstoß zu verpassen, der ihn kampfunfähig machen soll.

Außerdem kann der Akku des Yellow Jacket auch als Reserveakku für das iPhone genutzt werden. Nutzt man allerdings diese Möglichkeit, läuft man Gefahr, im falschen Moment ohne funktionierenden Elektroschocker dazustehen. Die Idee zu Yellow Jacket kam einem der Firmengründer, als er in der eigenen Wohnung überfallen und ausgeraubt wurde.

Der Gedanke dahinter ist überzeugend: Sein iPhone hat man sowieso immer dabei und zur Hand. Das Elektroschocker-Case soll seinen Besitzer durch einen Sicherungsschalter und einen zusätzlichen Sicherungsbügel davor bewahren, sich selbst versehentlich einen Stromstoß zu verpassen.

Zur Zeit versucht der Erfinder, über IndieGoGo (eine Plattform zur Schwarmfinanzierung wie Kickstarter) das nötige Kapital aufzutreiben, um Yellow Jacket produzieren zu können. Rund 70 Euro könnte ein Exemplar kosten. Elektroimpulsgeräte, so die offizielle Bezeichnung, benötigen in Deutschland allerdings ein amtliches Prüfzeichen für die gesundheitliche Unbedenklichkeit, das Yellow Jacket nicht besitzt. (Frank Müller via Red Ferret )

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Edle Homestation für Gadgets

Sonoro Troy. Hier liegen Gadgets weich und laut

Sonoro Troy. Hier liegen Gadgets weich und laut

Foto: sonoro audio

Eine echtes Universaltalent: Die Box namens Sonoro Troy dient als Ablage, Ladestation und Lautsprecher. Der Drei-Zoll-Lautsprecher an der Vorderseite weist Troy von Sonoro auf den ersten Blick als Audiogerät aus. Über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse an der Unterseite kann man die Box mit einem Rechner verbinden. Unter dem Deckel auf der Oberseite verbirgt sich eine weitere Buchse, an die sich ein Smartphone oder MP3-Player anschließen lässt.

Außerdem befinden sich hier noch zwei USB-Anschlüsse, über die man Tablet und Smartphones beliebiger Hersteller aufladen kann. Denn Troy ist nicht nur Lautsprecher mit Bassreflextechnik, sondern auch Ladestation. Die Anschlüsse liefern 1 und 2,1 Ampere, Troy ist also in der Lage, auch den Stromhunger des iPad 3 zu stillen, beziehungsweise weniger anspruchsvolle Geräte sehr rasch aufzuladen.

Unter dem Deckel kann man überschüssiges Kabel prima verschwinden lassen. Dreht man ihn herum, kommt eine praktische Halterung zum Vorschein, in die offensichtlich Tablets und Smartphones aller Hersteller passen. Im August soll Troy lieferbar sein, als unverbindliche Verkaufsempfehlung gibt Sonoro einen Preis von 149 Euro an. (Frank Müller)

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iPod nano als Smartwatch

Syre Watch Case: Sportuhr mit Funkverbindung

Syre Watch Case: Sportuhr mit Funkverbindung

Foto: Lion Hound Technology

Spätestens seit dem Erfolg der "Pebble"-Uhr auf Kickstarter ist das Thema Smartwatch richtig in Fahrt gekommen. Der Kalifornier Anyé Spivey stellt mit dem Syre Watch Case nun eine eigene Idee vor. Ein iPod nano wird damit zur Sport-Smartwatch mit Bluetooth.

Er sei selbst nicht nur ein Apple-Fan, sondern auch ein Sport-Enthusiast, erklärt Anyé Spivey in seinem Promo-Video zum Syre Watch Case auf Kickstarter. Gern würde er seinen iPod nano fürs Training benutzen, aber alle bisherigen Lösungen passten nicht zu seinen Anforderungen. Seine Idee kommt gut an: Das Ziel, mindestens 75.000 US-Dollar via Kickstarter einzusammeln, hat er bereits erreicht. Und es bleiben noch fast drei Wochen.

Das Syre Watch Case soll dabei zwei Funktionen erfüllen: Zum einen ist es ein schützendes Gehäuse für den iPod nano. Zum anderen ergänzt es Bluetooth-Funktionalität für drahtlose Kopfhörer. Denn vor allem die Kopfhörerkabel haben Anyé Spivey bei anderen Lösungen bislang gestört. Oder wenn Bluetooth ergänzt wurde, waren es Adapter für den Dock-Connector, die den iPod sperriger machten und nach Spiveys Worten auch nicht immer sicher saßen. Mit seinem Watch Case soll das nun alles viel besser werden.

So ist der Bluetooth-Adapter direkt in das Armband aus weichem Kunststoff integriert. Das Gehäuse ist dabei so gestaltet, dass man an den Dock-Connector kommt, ohne den iPod nano wieder herausfummeln zu müssen, wenn man ihn beispielsweise aufladen will. Wie stark die Bluetooth-Verbindung die Akkulaufzeit schmälert, kann Anyé Spivey noch nicht sagen. Da der iPod nano ansonsten aber nach Apples Angaben 24 Stunden lang pausenlos Musik spielen kann, sollte es wohl für die meisten Sportaktivitäten ausreichen.

Wer das Projekt jetzt noch während der Laufzeit unterstützt, bekommt das Armband für umgerechnet rund 41 Euro. Hinzu kommen zwölf Euro für den internationalen Versand. Später soll es für 65 Euro in den Handel kommen. (Jan Tißler)

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