Angespielt: Prince of Persia: Die vergessene Zeit
Angespielt Prince of Persia: Die vergessene Zeit
"Prince of Persia: Sands of Time" ist ein Spiel, von dem viele heute noch ehrfürchtig reden. Es kam aus dem Nichts und brachte eine Leichtigkeit in die Serie, die bis heute unerreicht ist. Sanft wurde die Geschichte erzählt, die Akrobatik, durch die sich die "Prince of Persia"-Reihe auszeichnet, war auf einmal wahnsinnig elegant, die Grafik für damalige Verhältnisse atemberaubend und die Möglichkeit, die Zeit zurückzudrehen sorgte für neue Spielmöglichkeiten. Und auch wenn es zwei direkte Nachfolger gegeben hat: "Sands of Time" wurde nie wieder erreicht.
"Die vergessene Zeit" versucht es wieder und will gleichzeitig von der Aufmerksamkeit profitieren, die die Verfilmung von "Sands of Time" erhält. Leider scheitert das Spiel daran. Nicht, weil es ein schlechtes Spiel ist. Das ist es nicht, denn sowohl die Grafik als auch die Steuerung sind gut gelungen. Doch der Funke will nicht richtig überspringen.
Die Geschichte plätschert uninspiriert und wenig aufregend dahin, auch wenn man eine Armee von Untoten bemüht und auch das Gameplay wirkt altbacken. So, als ob man noch einmal versucht, den Charme eines zehn Jahre alten Spiels zu rekonstruieren. Und dabei nicht realisieren möchte, dass sich das Rad der Zeit inzwischen weiter gedreht hat - ohne es zurückdrehen zu können.
"Prince of Persia: Die vergessene Zeit" von Ubisoft für PC, Playstation 3 und Xbox 360, ab 30 Euro; USK: Ab 12 Jahren