Angespielt: Kirby - DER SPIEGEL
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Angespielt: Kirby

Angespielt Kirby

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Niedlich: Das ist das erste Wort, das einem zu einem Spiel der "Kirby"-Reihe einfällt, dicht gefolgt von kitschig und unerträglich. Das stimmt, wird aber vielen Spielen der Reihe nicht gerecht, am wenigsten diesem neuen, "Kirby und das magische Garn". Denn das sieht mit seiner Schneider-Grafik nicht nur großartig aus, sondern sprüht auch vor Ideen.

Kirby selbst, sonst ein Hubba-Bubba-artiges rosa Wesen, besteht hier aus einem Faden, der Rest der Level aus Stoffen, Nähten, Reißverschlüssen und Knöpfen. Und alle Elemente dieses textilen Universums in 2D werden benutzt. Mit einem Lasso schwingt sich Kirby an Knöpfen entlang oder dröselt Gegner auf. Er verwandelt sich in Panzerwesen oder Gewichte, um durch die Level zu kommen und verblüfft dabei immer wieder. Mit quietschbunten Leveln, die zuweilen fast unerträglich anzuschauen, aber angenehm zu spielen sind. Denn eines ist "Kirby und das magische Garn" auch: Schön einfach.

"Kirby und das magische Garn" von Nintendo für Nintendo Wii, ca. 40 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung

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