Angespielt: Professor Layton und der Ruf des Phantoms
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Auf die Frage, ob man lieber rechts oder lieber links geht, hat Professor Layton meistens eine Antwort parat: Er will ein Rätsel lösen. Und zwar eines, das nur um zehn Ecken gedacht tatsächlich etwas mit der Geschichte zu tun hat, die das Spiel erzählt. Diese kuriose Mischung aus Zeichentrickfilm und Rätselheft funktioniert auch im inzwischen vierten Teil der Reihe ganz hervorragend. Wieder begleitet man Layton auf einer Reise in ein merkwürdiges Dorf, wieder muss er einem Geheimnis auf den Grund gehen. Das alles wird im Anime-Stil in schönen Bildern erzählt, untermalt von sanfter Musik.
"Der Ruf des Phantoms" fällt aus der bisherigen Chronologie heraus. Es erzählt, wie sich Layton und sein späterer Assistent Luke kennenlernen. Wie sie gemeinsam das Geheimnis um ein Phantom lösen, das nachts Häuser zerstört. Wie sie die Stadt Misthallery und ihre Geheimnisse erkunden. Und wie sie gemeinsam Rätsel lösen lernen. "Der Ruf des Phantoms" bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern wenig Neues. Ein in der japanischen Version vorhandenes zusätzliches Rollenspiel wurde für den westlichen Markt entfernt. Doch da die Vorgänger bereits auf hohem Niveau waren und der neue Teil deren Niveau halten kann, stört das wenig. Wer nicht mehr erwartet als eine schöne Geschichte und anspruchsvolle Knobelaufgaben, wird hier bedient.
"Professor Layton und der Ruf des Phantoms" von Nintendo für Nintendo DS, ca. 35 Euro; USK: Ohne Altersbeschränkung