Apple könnte bald Produktion des neuen iPhone starten - DER SPIEGEL
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Aufgefrischtes Smartphone-Modell Apple will Tempo bei neuer iPhone-Version machen

Das nächste iPhone-Modell könnte früher auf den Markt kommen als erwartet. Laut "Wall Street Journal" könnte die Produktion bereits in den nächsten Wochen beginnen. Auch eine Billigversion des Verkaufsschlagers soll demnach in Vorbereitung sein.
Apple-Store in New York: Eher aufgefrischtes als neu entwickeltes Modell zu erwarten
Apple-Store in New York: Eher aufgefrischtes als neu entwickeltes Modell zu erwarten

Apple-Store in New York: Eher aufgefrischtes als neu entwickeltes Modell zu erwarten

Foto: Timothy A. Clary / AFP
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New York - Die Entwicklung des nächsten iPhone-Modells ist offenbar so gut wie abgeschlossen. Apple wolle mit der Produktion im laufenden Quartal beginnen und könnte es im Sommer auf den Markt bringen, berichtete das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Bislang hatte der Konzern seine Smartphone-Top-Modelle jeweils im Frühjahr oder Sommer vorgestellt, Beobachter hatten das auch diesmal für wahrscheinlich gehalten.

Dabei wird es sich demnach aller Voraussicht nach eher um eine aufgefrischte Variante des aktuellen Modells iPhone 5 handeln als um eine nächste Generation des Apple-Smartphones. Den Insidern zufolge soll das neue Modell in Größe und Form baugleich zur aktuellen Version sein . Das deckt sich mit bisherigen Spekulationen, Apple   könnte als Nächstes ein wenig verändertes "iPhone 5S" auf den Markt bringen.

Wie sich das nächste Modell von seinem Vorgänger unterscheiden wird, ist laut der Zeitung noch unklar. Bislang habe Apple in diesen Fällen die Geräte meist mit einem schnelleren Prozessor und besseren Komponenten - etwa bei der Kamera - ausgestattet. Dem Bericht zufolge wird Apple ebenfalls im Sommer eine neue Version seines Mobilbetriebssystems iOS veröffentlichen.

Weiter gearbeitet werde auch an einem günstigeren Modell, dessen Start für die zweite Jahreshälfte angepeilt sei. Es dürfte ein anderes Gehäuse als das in Aluminium gehüllte Top-Modell bekommen. Apple habe auch mit verschiedenen Farben experimentiert, hieß es weiter. Ob und wie sich die Firma in Bezug darauf entschieden habe, sei aber noch unklar.

Der Smartphone-Markt, den Apple durch die Erfindung des iPhone erst erschaffen hatte, ist immer härter umkämpft. Dadurch sinken die Gewinnspannen für die Hersteller empfindlich, auch für Apple. Analysten zufolge müsse der amerikanische Konzern mehr Modelle anbieten und diese zudem schneller auf den Markt bringen als bislang, um nicht an Boden gegenüber Konkurrenten wie dem dem koreanischen Hersteller Samsung zu verlieren. Mit Samsung   liefert Apple sich außerdem zahlreiche gerichtliche Auseinandersetzungen um Patente.

Erst am Dienstag hatte Apple auf massive Kritik in chinesischen Medien reagiert. Diese hatten dem amerikanischen Konzern schlechten Service und eine Benachteiligung chinesischer Kunden im Vergleich zu jenen in anderen Ländern vorgeworfen. In einem Schreiben auf der chinesischen Website des Unternehmens entschuldigte sich Apple-Chef Tim Cook öffentlich.

fdi/dpa