Eines der Ausstellungsstücke von "Code Doodles": Bislang gibt es 28 Exponate
Foto: codedoodl.esEntwickler schreiben als Spielerei manchmal kleine Programme, die nutzlos, aber sehr hübsch anzusehen sind. Eine Web-Galerie zeigt nun die schönsten solcher Code-Kritzeleien.
Programmierer Neil Carpenter dürfte das Problem mit dem hübsch-nutzlosen Programm-Code kennen. Wer seine Website besucht , sieht dort Teilchenströme, animierte Schriften und etwas überdesignte Ladebalken. Solche Grafikspielereien ersinnt man als Entwickler oder Designer vielleicht, wenn man an viel größeren Aufgaben sitzt - ganz so, wie man auch beim Telefonieren Gänseblümchen ins Zeitungspapier ritzt und Kopfhörerkabel zu Makramee knüpft.
Code Doodles: So sehen die kleinen Programme aus
Mit der Galerie namens Code Doodles , so schreibt Carpenter , will er den Spielereien nun ein Denkmal setzen. Jeder kann hier seine kleinen Programme einreichen, die "interaktive, reizvolle Web-Experimente für eine kurze Aufmerksamkeitsspanne" sind. Die einzigen Voraussetzungen : Sie müssen in einem Browser laufen, dürfen keine Ladebalken oder Interfaces haben und sollen natürlich klein sein.
Bisher ist die Liste der Exponate noch recht kurz: Man sieht 28 hübsche Farb- und Formspielereien, die ein wenig an die Zeit der Bildschirmschoner oder Musik-Visualisierungen erinnern. Bei manchen kann man als Betrachter mit der Maus eingreifen, anderen Programmen kann man nur dabei zuschauen, wie sie das Browserfenster verzieren. So oder so ist es nett, sich durch das kleine Museum zu klicken.
Wer darauf keine Lust hat, kann sich auch eine Chrome-Erweiterung installieren, die bei jedem neuen Browser-Tab erst einmal so ein Experiment lädt .