Destiny und CoD:Ghost mit DDoS von Lizard Squad lahmgelegt - DER SPIEGEL
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Angriff auf Spieleserver Echsentruppe legt "Destiny" lahm

Unbekannte haben Spielern von "Destiny" und "Call of Duty: Ghost" das Wochenende vermiest: Sie legten Spieleserver lahm. Der Chef von Sony Online Entertainment bekam außerdem eine perfide Nachricht.
Szene aus "Destiny": Spiel am Wochenende nach einem Angriff zeitweise offline
Szene aus "Destiny": Spiel am Wochenende nach einem Angriff zeitweise offline

Szene aus "Destiny": Spiel am Wochenende nach einem Angriff zeitweise offline

Foto: Activision
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Spieleserver von "Destiny" und "Call of Duty: Ghost" waren am Samstag zeitweise nicht erreichbar. Offenbar steckt dahinter ein Angriff einer Gruppe namens Lizard Squad (Echsentruppe). Mit einer Flut von Anfragen setzten die Unbekannten die Server offline, berichtet "Cnet" .

Spieler flogen demnach mitten im Geschehen aus laufenden Sessions und bekamen eine Fehlermeldung angezeigt: "Cattle" (Rindvieh). Mittlerweile sollen die Multiplayer-Spiele wieder funktionieren. Auf Twitter bekannte sich die Echsentruppe zu den beiden Attacken.

John Smedley, der Chef von Sony Online Entertainment, hat nach eigenen Angaben außerdem eine persönliche Nachricht von den Unbekannten erhalten. "Irgendwelche Idioten/Möchtegern-Hacker haben mir ein Foto vom Grab meines Vaters in San Diego geschickt", schrieb er .

Die Echsentruppe hatte bereits im August Spieleserver lahmgelegt. Mit einer falschen Bombendrohung sorgten sie außerdem dafür, dass ein Flugzeug, mit dem John Smedley gerade unterwegs war, umgeleitet wurde. Damals wetterte Smedley auf Twitter: "Diese Leute werden Gerechtigkeit erfahren." Das FBI nahm Ermittlungen auf.

Offensichtlich hat sich das Lizard Squad davon nicht abschrecken lassen.

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