Familienduell mit Google Autocomplete - DER SPIEGEL
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"Familienduell" im Browser Was würde Google sagen?

Wie viel kostet ein Pferd? Das fragen sich offenbar viele Google-Nutzer
Wie viel kostet ein Pferd? Das fragen sich offenbar viele Google-Nutzer

Wie viel kostet ein Pferd? Das fragen sich offenbar viele Google-Nutzer

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein kostenloses Browserspiel verbindet das Prinzip der Spielshow "Familienduell" mit der Autovervollständigung des englischsprachigen Google. Nutzer raten um die Wette, womit die Suchmaschine die Suchanfragen ergänzt.

"Wie viel kostet eigentlich ein Pferd?" Diese Frage schlägt Google einem Nutzer vor, der auf Englisch "Was kostet eigentlich ein..." eintippt. Auf der Website "Google Feud " müssen Nutzer diese und andere Autocomplete-Vorschläge der Suchmaschine erraten. Als Vorbild für das Spiel dient die Fernsehshow "Familienduell".

Bei "Familienduell" gab es in der deutschen Variante Fragen wie: "Was ist am Strand verboten?" oder "Was verbinden Sie mit der Sonne?". Zuvor hatten die Macher der Reihe 100 Leute dasselbe gefragt. Punkte bekamen die Spieler dann, wenn ihre spontanen Antworten auch in der Umfrage häufig vorkamen.

Unter dem Namen "Family Feud" gibt es das Format noch heute in Amerika. Einige besonders lustige Antworten, die die Kandidaten unter enormem Zeitdruck gaben, zeigt ein Supercut auf YouTube . So antwortete ein Spieler im US-Fernsehen auf die Frage "Was will ein Einbrecher auf keinen Fall sehen?" mit "Eine nackte Oma!".

"Ich habe geträumt, ich bin schwanger"

Ein weiterer Satz bei "Google Feud" lautet beispielsweise: "Ich habe geträumt, ich bin..." Die populärste Vervollständigung ist "schwanger", dafür gibt es 10.000 Punkte. Weniger Punkte gibt es für "König". Wer dreimal falsch rät, muss mit der nächsten Frage weitermachen. Die erfolgreichsten Spieler landen in der Highscore-Liste.

Welche Sätze die Spieler von "Google Feud" vervollständigen sollen, bestimmen die Macher. Die Autocomplete-Vorschläge stammen direkt von Google - und können manchmal anstößig sein, heißt es auf der Website. Die Anwälte von "Family Feud" hätten bereits von dem Spiel gehört und würden es nicht sonderlich mögen. Schließlich ist "Family Feud" eine geschützte Marke.

Vielleicht haben die Anwälte aber auch selbst Spaß daran, "Google Feud" zu spielen. Denn wen interessiert es nicht, wie Google wohl den Satz "How do you fake a..." vervollständigt? Kleiner Tipp: Keine der Lösungen beginnt mit "O".

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