Angela Gruber: "The Climb" mit Oculus-Touch-Controllern
Demnächst soll auch die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift Handcontroller bekommen, wie es sie schon für die Konkurrenzbrille HTC Vive gibt. Das Crytek-Kletterspiel "The Climb" ist eines der Rift-Spiele, das dann per Update mit Touch-Unterstützung bekommen soll.
Was das Spiel spannend macht:
Wenn ich "The Climb" spiele, tun mir danach immer meine Hände weh. Ich bin so konzentriert darauf, richtig an der Wand zu greifen, dass sich meine Finger spätestens nach ein paar Minuten Spielen ins Xbox-One-Gamepad verkrallen.
Ich mag das Spielprinzip von "The Climb" gern und finde es schrecklich, abzustürzen. Gleichzeitig braucht man als echter Kletterer natürlich zwei Hände und Arme. Die Vorstellung, in der Brille die Wand vor mir zu sehen, und dann tatsächlich frei im Raum nach dem nächsten Vorsprung greifen zu können, ist fantastisch. Schon jetzt geht es mir so, dass ich manchmal versuche, mich zu strecken oder einen besonders weit entfernten nächsten Griff durch einen kleinen Sprung zu erreichen.
Ich kenne und mag die Controller, die die Vive hat, und kann mir daher zumindest vorstellen, wie es sein könnte, "The Climb" mit den Oculus-Controllern zu spielen. Ich bin gespannt, ob mein Test auf der Gamescom an die Vorstellung herankommen wird. Mein Kollege Markus, der die neue Version bereits ausprobiert hat, berichtet zumindest Gutes: Die Gefahr, sich beim Spielen den Nacken zu verrenken, sei nicht mehr so groß wie mit der Blick- und Gamepad-Steuerung.
VR-Spiel von Crytek, für die Oculus Rift, 49,99 Euro in der jetzigen Version, erhält mit Erscheinen der neuen Controller ein kostenloses Update.