Gesellschaftsspiele: Die besten Brettspiele 2012 - DER SPIEGEL
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Jahres-Empfehlungen: Die besten neuen Gesellschaftsspiele

Foto: Joachim Budde

Mit Würfel, Glück und Strategie Das sind die besten Brettspiele des Jahres

Einfache Regeln, opulentes Spielmaterial, neue Mechanismen: 2012 war ein gutes Jahr für Brettspielfans. Die sechs besten Gesellschaftsspiele zeigt unser Jahresüberblick - von Aufbaustrategie mit Ameisen bis zum würdigen Kniffel-Nachfolger.
Von Joachim Budde
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Samstag, Sonntag, Silvester und Neujahr - das lange Wochenende ist eine gute Gelegenheit, mit Familie und Freunden zu spielen. Wer für diese Gelegenheit noch schnell ein neues Gesellschaftsspiel kaufen will, hat unter den Neuheiten dieses Jahres viel Auswahl. So gut waren die besten Spiele eines Jahres schon lange nicht.

Einige Jahre lang konnte man den Eindruck gewinnen, dass Würfel langsam aber sicher aus den Spieleneuheiten verschwinden. Gut, dass diese Phase vergangen ist. Zur Fraktion "einfach, aber gut" gehören "Vegas" und "Würfel Bohnanza". Sie verbinden kurzweiliges Zocken mit dem besonderen Etwas: Das Glück entscheidet, aber die Spieler können ihm auf die Sprünge helfen. Dabei kommen die Spiele mit ganz einfachen Regeln aus und machen sowohl zu zweit als auch zu fünft Spaß. Und erstaunlicherweise bleiben sie auch auf Dauer spannend.

Deutlich mehr Zeit müssen Freunde strategischer Spiele aufwenden. Dafür können sie im besten Fall in attraktive Szenarien eintauchen und tolle Grafik und hochwertiges Spielmaterial genießen. So aufwendig umgesetzt waren in diesem Jahr "Village", "Fremde Federn", "Tzolk'in" und "Myrmes". Bei diesen Spielen muss man vorausschauend und flexibel seine Arbeiter einsetzen, um möglichst viele Punkte anzusammeln. Die Highlights dieses Jahres überzeugten durch frische Mechanismen, die die Hintergrundgeschichte stimmig auf den Spieltisch bringen.

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