Angespielt: Soul Calibur V
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Rechts, links, oben, A-Knopf, B-Knopf, beide gleichzeitig oder im schnellen Wechsel: Prügelspiele kann man auf verschiedene Arten spielen: Entweder drückt man man möglichst schnell auf alle Knöpfe, die einem zur Verfügung stehen, und hofft, dass man so den Gegner aus dem Ring wirft, oder man lernt Tastenkombinationen auswendig. Bei manchen Spielen hilft die erste Taktik auch Anfängern gut weiter, so bei "Soul Calibur V". Hier wird mit riesigen Schwertern, Ketten oder Fäusten gekämpft, Kämpfer heißen Siegfried, Ivy oder Cervantes und halten sich in einer um mehrere Dimensionen verschobenen, europäisch anmutenden Mythenwelt auf.
Der inzwischen fünfte Teil der Serie kann nach einigen Durchhängern wieder überzeugen. Wirkte es zwischenzeitlich so, als ob Entwickler Namco sich an Spielen wie "Dead or Alive" und vor allem der dortigen Körbchengröße orientieren wollte, so nimmt die blanke Haut im fünften Teil wieder ab und macht Platz für prächtige Kostüme. "Soul Calibur V" sieht großartig aus, ist elegant und vor allem: eine Freude zu spielen, egal ob mit gelernten Kombinationen oder als Schnelldrücker.
"Soul Calibur V" von Namco Bandai, für Playstation 3 und Xbox 360, ca. 50 Euro; USK: Ab 16 Jahren