Xbox-Währung: Microsoft schafft seine Points ab - DER SPIEGEL
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Xbox-Währung Microsoft schafft seine Points ab

Wenn ein Film auf der Xbox 550 Microsoft-Points kostet, wie viel Euro sind das dann? Diese Frage stellt sich künftig nicht mehr: Der Konzern will sich von seinen Punkten verabschieden.
Xbox-Logo: Microsoft stellt Punktewährung um
Xbox-Logo: Microsoft stellt Punktewährung um

Xbox-Logo: Microsoft stellt Punktewährung um

Foto: David Mcnew / REUTERS
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München - Der Preis für Spiele, Filme und andere Inhalte auf der Spielkonsole Xbox 360 soll künftig in Euro oder der jeweiligen Landeswährung angezeigt und abgerechnet werden. Bisher mussten Spieler mit Gutscheinkarten oder Kreditkarten sogenannte Points erwerben, die dann als Währung dienten. Dieses System wird mit dem nächsten Update für die Xbox abgeschafft, teilte Microsoft mit .

Noch vorhandenes Guthaben wird nach dem Update automatisch von Points in Euro umgerechnet, alte Points-Karten sind weiter einlösbar. Wann das Update genau veröffentlicht wird, ist noch unklar. Spieler sollen bei der Umstellung keinen Verlust machen, verspricht Microsoft. Allerdings müssen die automatisch umgerechneten Guthaben bis zum 1. Juni 2015 genutzt werden, danach verfallen sie.

Wer nach der Umstellung noch eine alte Gutscheinkarte einlöst, muss das Guthaben sogar innerhalb eines Jahres benutzen. Mit dem Geld auf ihrem Xbox-Konto können Nutzer nicht nur auf der Xbox 360, sondern auch im Windows 8 und Windows Phone Store, bei Xbox Music und auf dem 360-Nachfolger Xbox One bezahlen, der im November auf den Markt kommt.

Statt Points sollen künftig Guthaben in der jeweiligen Landeswährung über den Einzelhandel erhältlich sein. Die Karten mit Guthaben braucht Microsoft, damit auch Jugendliche ohne eigene Kreditkarte Spiele, Musik und Filme über die Spielkonsole kaufen können. Außerdem sorgt der Kartenverkauf für ein wenig bessere Laune beim Einzelhandel, dem Microsoft mit seinen Online-Läden Konkurrenz macht.

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ore/dpa