Lebensversicherer Hackerangriff auf Allianz-Tochter – Daten von mehr als einer Million US-Kunden betroffen
Die Lebensversicherungstochter der Allianz in den USA ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Bei dem Angriff sollen die Daten von 1,1 Millionen Kunden kompromittiert worden sein. Auch Daten von Mitarbeitenden sollen betroffen sein. Dies meldete die auf solche Vorfälle spezialisierte Website »Have I Been Pwned«. Demnach wurden bei dem Angriff Ende Juli Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen gehackt.
Eine Sprecherin von Allianz Life teilte mit, das Unternehmen werde den Betroffenen für zwei Jahre eine Überwachung ihrer Identitätsdaten anbieten. Zu den laufenden Ermittlungen wollte sie sich jedoch nicht äußern. Der Vorfall reiht sich ein in eine Welle von Cyberattacken auf große Konzerne wie Microsoft und UnitedHealth.
Der Angriff sei am 17. Juli bemerkt worden, hieß es bereits in einer früheren Meldung des Unternehmens an die Generalstaatsanwaltschaft des US-Bundesstaats Maine. Die Allianz teilte mit, das FBI sei benachrichtigt worden, und es gebe keine Hinweise darauf, dass andere Systeme im Netzwerk wie das Versicherungsverwaltungssystem kompromittiert worden seien.