Android-Smartphone: Neues Google-Handy aus Australien - DER SPIEGEL
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Android-Smartphone Neues Google-Handy aus Australien

Zuwachs für Android: Nun gibt es ein zweites Mobiltelefon, das auf dem Handy-Betriebssystem von Google basiert - das Kogan Agora. Die Entwicklung stammt aus Australien, produziert wird in China. Und so punktet das neue Smartphone vor allem beim Preis.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In der Grundversion kostet das Kogan Agora  299 Australische Dollar, was umgerechnet gerade einmal 150 Euro sind. Ein Schnäppchen also, bedenkt man, dass man dafür ein richtiges Smartphone bekommt, samt Touchscreen, MP3-Player und Internet-Funktionen.

Optisch erinnert das Agora verblüffend an Blackberry-Smartphones wie den Curve. Es hat einen relativ großen Farbbildschirm und eine komplette Mini-Tastatur. Ein Fünf-Wege-Mini-Joystick in der Mitte des Tastenfeldes dient zur Cursor-Steuerung, ganz so wie es der Trackball bei den Blackberrys tut. Das ist nicht neu, aber gut abgeschaut.

Auch sonst bietet das Agora wenig Überraschendes, aber viel Sinnvolles: Das Display hat eine Auflösung von 320 mal 240 Punkten, Datenverbindungen werden per UMTS, HSDPA oder EDGE aufgebaut. Die 384 Megabyte internen Speichers lassen sich mittels microSD-Karten aufstocken ein Bluetooth-Modul ermöglicht Verbindungen mit Headsets, PCs und anderem Zubehör. Gegen hundert Australische Dollar Aufpreis gibt es zudem eine aufgebohrte Pro-Version. Die hat dann zusätzlich eine 2-Megapixel-Kamera, einen GPS-Empfänger sowie ein W-Lan-Modul an Bord.

Ansonsten werden Funktionen und Fähigkeiten des Geräts weitgehend von der Betriebssoftware vorgegeben, stimmen in vielen Punkten mit dem überein, was das T-Mobile G1 kann.

Die Produktion des Geräts erfolgt allerdings nicht beim Anbieter Kogan in Australien selbst. Stattdessen lässt die Firma das Gerät bei einem Auftraghersteller in China fertigen. Das spart natürlich Kosten, beim Gadget-Blog ShinyShiny  aber argwöhnt man, man solle sich lieber keine Gedanken über die Bleikonzentration im Lack des Agora machen.

Für deutsche Handy-Nutzer, die nicht mehr warten wollen, bis T-Mobile auch hierzulande das G1 auf den Markt bringt, kann es trotzdem eine nette Alternative sein. Inklusive Versand verlangt Kogan umgerechnet 176 Euro für die Standardversion und 227 Euro für das Pro-Modell. Ein wenig Geduld müssen potentielle Käufer aber auch hier mitbringen. Bestellungen werden zwar angenommen, ausgeliefert werden sollen die Geräte aber erst ab dem 29. Januar. Als Weihnachtsgeschenk fällt das Android-Handy aus Down Under also aus.

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mak

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