Motorola ...und noch ein "iTunes-Handy"
Klapphandy in Burgunderrot statt herkömmlicher Flachmann in Silber: Motorola setzt zum zweiten Versuch an, ein "iTunes-Handy" auf den Markt zu bringen. Auf das mit der Apple-Software veredelte Rokr folgt das Razr. In den USA konnte man die "V3im" genannte Variante des Handys bereits seit letztem Jahr kaufen, jetzt kommt sie auch in Deutschland auf den Markt.
Die aufgespielte iTunes-Software macht das Handy mit dem DRM des iTunes-Stores kompatibel. Songs mobil einkaufen kann man dagegen nach wie vor nicht.
Das macht das Razr zu einer Telefonie-fähigen kleinen iPod-Alternative für unterwegs - und die Betonung liegt hier auf "klein". Denn davon, dass das Razr, wie von der Firmen-PR versprochen, "Platz genug für sämtliche Lieblingshits" biete, kann in der Grundausstattung wahrlich keine Rede sein: Gerade einmal 10 MB Speicherplatz sind nach heutigen Standards so gut wie nichts. Das Potenzial zur mobilen Jukebox hat das Razr nur, wenn man den Speicher per MicroSD-Karte erweitert: Dann kann man das Razr mit immerhin 512 MB Musik befüllen.
Käuflich zu erwerben ist das Gerät ab sofort, von der Mobilfunkbranche unsubventioniert kostet es 429 Euro.