Diesel-Gipfel: Wie schlimm sind Deutschlands Autobauer? [Podcast] - DER SPIEGEL
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Debatte um den Dieselgipfel Wie schlimm sind Deutschlands Autobauer?

In seiner Kolumne "Mensch-Maschine" erklärte Sascha Lobo kürzlich, warum der Dieselgipfel ein gutes Symbol für die deutsche Zögerlichkeit im Digitalen ist. In seinem Podcast antwortet er kritischen Lesern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Unter dem Titel "Deutschland, das Gelobte Land des Dinglichen" hat sich Sascha Lobo vergangenen Mittwoch mit dem Dieselgipfel beschäftigt - und mit der Frage, was der Gipfel über die deutsche Innovationskraft aussagt.

Über einen Rückblick auf einen Elektroauto-Test auf der Insel Rügen in den Neunzigerjahren gelangte Lobo zu dem Ergebnis: Die deutschen Autohersteller klammern sich verzweifelt an die Technologie des Verbrennungsmotors, weil man hier einen Technologievorsprung gegenüber der Konkurrenz hat. Kommt das Elektroauto, ist der futsch. Dieser Einsicht verweigert man sich aber, statt mit neuen Ideen fürs Digitalzeitalter zu punkten.

Lobo schreibt: "Deutschland ist das Gelobte Land des Dinglichen. Das Virtuelle wird tendenziell gering geschätzt. Schon zu erkennen an den bizarren digitalen Benutzeroberflächen deutscher Automobile mit einer Usability wie von klingonischen Sadisten erdacht."

Zahlreiche Leserinnen und Leser haben Lobos Kolumnenthema kontrovers im Forum von SPIEGEL ONLINE und darüber hinaus debattiert. In Folge drei seines neuen Debatten-Podcasts - ausnahmsweise Montag und nicht am Freitag veröffentlicht - reagiert Lobo auf das Feedback seiner Leser.

Hier können Sie die neue Folge anhören:

Eine Kommentatorin etwa schreibt, dass es in Deutschland eine "mangelnde Bereitschaft, Fehler zuzulassen" gebe - eine Abkehr vom Diesel falle auch deshalb schwer.

Ein anderer Leser fragt, wo denn bei als innovativ geltenden Firmen wie Tesla das neue Mobilitätskonzept sei. "Tesla verkauft teure Autos, nur mit E-Motor anstatt Verbrenner. Beim Thema Carsharing engagiert sich Tesla null, das machen vor allem deutsche Autobauer." Der Kommentator schreibt außerdem: "Man merkt, Herr Lobo sieht die Welt nur durch die IT-Brille."

Dass die deutschen Autos laut Lobo eine schlechte Benutzeroberfläche für ihre digitalen Dienste zu bieten haben, will ein weiterer Leser so nicht stehen lassen. "Mit ist kein Hersteller bekannt, dessen Infotainment-System sich nur annähernd so gut bedienen lässt wie die von BMW, Audi und VW. Das Gleiche gilt für die Sprachsteuerung."

In seinem Podcast geht Kolumnist Lobo auf diese und weitere Leserreaktionen ein.

Um diese Kolumne geht es in Sascha Lobos Podcast

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gru

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