Debatte über KI-Risiken »Das ist alles ein Hoax«, sagt Trump über den Handylautsprecher
Ist es wichtig und richtig, bei der KI-Entwicklung das Tempo rauszunehmen? Wie könnten neue Modelle besser kontrolliert werden? Während Teile der KI-Branche mehr Selbstregulierung oder mehr Vorgaben der US-Regierung fordern und vor existenziellen Risiken durch KI warnen , gibt sich Donald Trump entspannt. »Die einzige Kontrolle, die KI braucht, ist ein STARKER UND KLUGER (Hoher IQ) Präsident«, teilte er am Montag über das Netzwerk Truth Social mit . »Und die USA haben davon mehr als genug.«
Trumps Darstellung nach gibt es eine »üble Verschwörung« gegen künstliche Intelligenz und Rechenzentren. »Die Leute, die behaupten, KI werde die Welt zerstören und Rechenzentren seien schlecht für die Nachbarschaft, sind dieselben, die noch vor Kurzem gesagt haben, die Welt würde durch den ›Klimawandel‹ untergehen«, wetterte Trump.
Donald Trump und Jensen Huang im Jahr 2025: Am Montag telefonierten der US-Präsident und der Nvidia-Chef, während Huang auf einem Podium saß
Foto: CNP / AdMedia / Newscom / IMAGOSeine Sicht der Dinge verbreitete der US-Präsident am Montag aber nicht nur in mehreren Onlinebeiträgen. Trump meldete sich auch bei einer Wirtschaftskonferenz namens All-in Summit zu Wort, zugeschaltet über das Smartphone von Nvidia-Chef Jensen Huang .
Huang, dessen Firma für die KI-Branche wichtige Hardware herstellt, hielt auf der Bühne ein Mikrofon vor den Handylautsprecher. »Ich sage euch: Das ist alles ein Hoax«, konnte Trump so dem Nvidia-Chef und dem Konferenzpublikum mitteilen. »Die Rechenzentren sind großartig, sie machen Menschen reich und sie machen Staaten reich – sie sind das Öl der nächsten 20 bis 25 Jahre.«
MUST SEE: Amazing moment as President Trump calls Nvidia CEO Jensen Huang while he's on stage at the All-In Summit.@POTUS on AI Doomerism: “I'm telling you, it's all a hoax… and we're not going to let that happen.” pic.twitter.com/ZP8cCaSMqG
— The All-In Podcast (@theallinpod) September 14, 2026
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»Die Roboter werden die Welt nicht übernehmen«, gab sich Trump zudem zuversichtlich. Er selbst blicke mit einem »gesunden Menschenverstand« auf KI. Trump lobte in dem kurzen Telefonat auch seine Gene, mit Verweis darauf, dass ein Onkel von ihm jahrzehntelang Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) war.
Er habe das Gefühl, wer auch immer bei KI gewinne, gewinne insgesamt, sagte Trump auch noch und spielte damit wohl auf das Fortschrittswettrennen zwischen amerikanischen und chinesischen Firmen an. Zu Beginn seines Anrufs hatte Trump betont, China sei am frohsten darüber, dass es die »Verschwörung« gegen KI gebe.
Einen ausführlicheren Text dazu, wie die Politik mit der Debatte über KI-Risiken umgeht, finden Sie hier , und ein Plädoyer dafür, dass KI-Firmen für gefährliche Produkte haften sollten, lesen Sie hier .
Vor welchen Bedrohungsszenarien Vertreter der KI-Branche warnen, wird hier erklärt .
Mehr über Donald Trumps ganz persönliche Relevanz beim Thema KI-Regulierung, kurz vor einem Treffen des US-Präsidenten mit Xi Jinping, können Sie in diesem Podcast erfahren.