Reeperbahn Festival Das war der Freitag
Die Schlacht der Poetry Slammer, der Streit um E-Books bei Amazon und Musik von den Beatsteaks: Lesen Sie den dritten Tag des Reeperbahn Festivals im Protokoll.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Anja Reumschüssel
Liebe Festival-Besucher, hier in der Redaktion sind bis auf Marcel Pauly und mich schon fast alle ausgeflogen. Nur die Kollegen Andreas Spinrath und Fritz Zimmermann schneiden noch ihre neuesten Videos der Reeperbahn-Sessions. Die Sessions von heute mit Akua Naru und Greylag können Sie sich hier noch einmal anschauen.
Weitere Highlights waren heute: Der Poetry Slam. Das Interview von Lars Weisbrod mit Slam-Moderator Michel Abdollah können Sie hier noch lesen.
Außerdem: Moritz Herrmann und Vivian Alterauge haben den Investor Frank Thelen und das Start-up TripRebel vor ihrem großen Pitch begleitet. Eine gute Wahl - TripRebel konnte die Jury tatsächlich überzeugen. Wie es Ihnen davor ging, schreiben die Kollegen hier.
Ums Geld ging es auch bei einer Debatte zwischen Autoren und Verlagsvertretern. Warum sich Amazon in der Buchbranche so viele Feinde macht und wer das Unternehmen verteidigt, hat meine Kollegin Mareike Enghusen zusammengefasst.
In wenigen Stunden starten wir dann in den letzten Tag des Reeperbahn-Festivals. Da sind wir natürlich wieder für Sie da. Bis dahin gute Nacht und allen da draußen auf dem Festival noch viel Spaß!
Weitere Highlights waren heute: Der Poetry Slam. Das Interview von Lars Weisbrod mit Slam-Moderator Michel Abdollah können Sie hier noch lesen.
Außerdem: Moritz Herrmann und Vivian Alterauge haben den Investor Frank Thelen und das Start-up TripRebel vor ihrem großen Pitch begleitet. Eine gute Wahl - TripRebel konnte die Jury tatsächlich überzeugen. Wie es Ihnen davor ging, schreiben die Kollegen hier.
Ums Geld ging es auch bei einer Debatte zwischen Autoren und Verlagsvertretern. Warum sich Amazon in der Buchbranche so viele Feinde macht und wer das Unternehmen verteidigt, hat meine Kollegin Mareike Enghusen zusammengefasst.
In wenigen Stunden starten wir dann in den letzten Tag des Reeperbahn-Festivals. Da sind wir natürlich wieder für Sie da. Bis dahin gute Nacht und allen da draußen auf dem Festival noch viel Spaß!
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Lars Weisbrod
Frage mich, wie es Vivian Alterauge im Fotograben geht. Früher haben die Beatsteaks ja immer diese Nummer mit dem Surfbrett gemacht. Aber dafür sind die inzwischen sicher zu alt.
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Lars Weisbrod
Neuer Song von Bilderbuch. Sie singen dauernd "Coca-Cola, Fanta, Sprite" Und: "Sweet love all night long" Hier ist die Luft so feucht, dass ich den Touchscreen vom Smartphone kaum mehr benutzen kann. Yeah yeah 7up Pepsi alright alright ok!
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Reeperbahn Festival
Wir haben auch einen @beatsteaks Live-Stream auf dem Spielbudenplatz und auf unserer Homepage: bitly.com #rbf14
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Vivian Alterauge
Einen wunderschönen guten Abend. Ich melde mich aus dem Fotograben vom Beatsteaks-Konzert. Eine Premiere für mich. Ich fahre jetzt mal die Ellenbogen aus, für den besten Schuss.
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Anja Reumschüssel
Kollege Lars Weisbrod ist bei Bilderbuch fleißig am Tippen, jetzt bekommt er Unterstützung von Reporterin Vivian Alterauge. Sie hat es bei den Beatsteaks in den Fotograben geschafft - ganz nah dran!
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Reeperbahn Festival
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Anja Reumschüssel
Und das Video zum Song von Bilderbuch.
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Lars Weisbrod
Mit "Das Reeperbahn Festival ist ein Showcase-Festival, deswegen werden wir euch jetzt mal zeigen, was der Case ist" sagt Sänger Maurice Ernst den Hit der Band an: "Maschin" Natürlich in feinstem Ösi-Akzent-Deutsch.
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Lars Weisbrod
Bilderbuch: So geht Diskurspop 2014.
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Lars Weisbrod
Im Grünspan ist es voll, die Stimmung ist gut und Bilderbuch legen direkt los, ohne jedes Vorgeplänkel. Mit "Feinste Seide", dem eben zitierten Song. Geht übrigens weiter mit "und meine Mutter so dick wie ein Wal".
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Anja Reumschüssel
Die Beatsteaks gibt's natürlich auch im Livestream. Einfach reinklicken!
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Vivian Alterauge
Eine Frage hätte ich allzu gern beantwortet: Warum haben die Beatsteaks ihr neues Album Beatsteaks genannt? Ein Kollege vermutet: Namen ausgegangen. Das wäre fast legitim, bei der mittlerweile siebten Studio-LP. Könnte auch eine Art Nabelschau sein, Wichtigmacherei. 1997 veröffentlichte die Berliner Band ihre erste CD, "48/49". Das letzte Album veröffentlichten sie 2011 unter den Namen "Boombox"
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Anja Reumschüssel
Eins der Highlights der Festival-Nacht: Beatsteaks rockt ab 23 Uhr im Docks die Warner Music Night. Reporterin Vivian Alterauge macht sich schonmal warm.
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Lars Weisbrod
Am Merch-Stand im Grünspan gibt's schon mal den Bilderbuch-Turnbeutel. Das Publikum ist aber wenig hipsterig. Sind die Hipster alle ironisch zu den Beatsteaks gegangen?
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Bob Ross
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Lars Weisbrod
Dann hält er für den Mikrofon-Check erstmal eine schöne Parodie auf alle Preis-Dankesreden: "Ich bedanke mich bei allen, die nie an mich geglaubt haben"
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Lars Weisbrod
Hier eröffnet Initiator Dirk Wilberg gerade die Veranstaltung. Der Preis soll die Erinnerung an Rocco Clein wach halten und Journalisten auszeichnen, die in seinem Geiste über Musik berichten: mit Herzblut, Liebe und trotz aller schlechten Bedingungen in der Branche, sagt er.
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Anja Reumschüssel
Dafür scheint es im Salon Schmidt jetzt loszugehen. Lars Weisbrod?
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Moritz Herrmann
Finaler Fun Fact: Seit für die Besucher der Reeperbahn das Glasflaschenverbot gilt, gilt für die Türsteher der Reeperbahn das Waffenverbot. Erzählte Viktor Hacker gerade. Und damit verabschiede ich mich von einer Lesung, die nicht stark begann und dann immer schwächer wurde. Wir sehen uns später bei den Konzerten.
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Anja Reumschüssel
Da hat er seinen Akku wieder geladen: Moritz Herrmann meldet sich nochmal kurz aus dem Molotow. Nicht so begeistert?
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Lars Weisbrod
Der Preis ist benannt nach dem 2004 im Alter von nur 35 Jahren verstorbenen Musikjournalisten Rocco Clein, der unter anderem den Sender Viva Zwei mitgeprägt hat. Ältere erinnern sich gut daran.
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Lars Weisbrod
Um diesen Preis geht's hier heute, unter anderem in den Kategorien beste Reportage, beste Kolumne, beste Plattenkritik. Und um einen Nachwuchs-Preis.
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Lars Weisbrod
Nominiert ist unter anderem die Spiegel-Online-Kolumne "Abgehört". Aber wir sind natürlich neutral, zumindest fast.
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Lars Weisbrod
Natürlich ganz bescheiden im zweiten Stock, beim Mainfloor war die Tür wohl zu hart. Dafür ist der Blick auf den vollen Spielbuden ganz gut.
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