Angespielt Burnout: Paradise
Knirschendes Metall und zerberstendes Glas: Bei der "Burnout"-Serie ging es schon immer darum, die Autos der Gegner möglichst kunstgerecht zu verschrotten und dadurch Rennen zu gewinnen. Das ist auch bei "Burnout: Paradise" nicht anders.
Das wird passend durch "Paradise City" von Guns'n'Roses eingeleitet, während man selbst seine erste Karre vom Schrottplatz holt. Was einigermaßen bezeichnend ist, denn dort werden die meisten Autos, die in dem Spiel auftauchen eher früher als später wieder landen. Dann, wenn man die Gegner in den Rennen durch die Stadt gegen Mauern gelenkt oder in den Gegenverkehr gedrängt hat. Damit werden die Regeln eines klassischen Rennspiels auf den Kopf gestellt, in denen es darum geht, möglichst kunstvoll und ohne Gegnerberührung durchs Rennen zu kommen.
Anarchisch macht "Burnout" gerade dadurch Spaß, dass es an die Schadenfreude appelliert. Gleichzeitig aber wünscht man sich, dass Videospiele tatsächlich keine Vorbildfunktion haben, sonst hätten wir demnächst einen ziemlichen Zuwachs an Auto-Rambos zu befürchten.
"Burnout: Paradise" von Electronic Arts; für Playstation 3 und Xbox 360; ca. 60 Euro; USK: Ab 12 Jahren
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